U-120-0 

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H2U120/1997FEB07

Sehr geehrte Damen und Herren,

Sie erhalten hiermit eine Programm-Ergänzung zu moto-concept, mit der
sowohl bestehende Funktionen ergänzt als auch neue Funktionen einge-
führt werden sollen. Wir wünschen uns, daß möglichst viele Punkte für
Sie von Nutzen sind und die Arbeit mit dem System erleichtern.

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* Bitte nehmen Sie sich die Zeit, diese Zeilen sorgfältig zu lesen. *
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Die Version moto-concept 12.0 bringt folgende Ergänzungen/Neuerungen:

 - zur Standard-Lizenz moto-concept /pgobasic gibt es ab sofort eine
   Schwester-Variante: moto-concept /pgoffice. Sie können jederzeit
   zur Lizenzierung dieser Fassung überwechseln, wenn Sie Netzwerke
   von Novell (3.11/3.12, PNW/DOS7) oder Windows95 einsetzen wollen.
   Zum Einsatz mit MS-DOS wird die Lizenz /pgobasic weiter gepflegt.
 - Anbindung der elektronischen Teile-Kataloge von BMW (DOS ETK),
   HONDA (Klingler), KAWASAKI (WDS), KTM (Bell+Howell/Klingler),
   SUZUKI MOTOR (Bell+Howell/WDS), VESPA/PIAGGIO und YAMAHA (YEPC)
 - Übernahme der ETK-Teilelisten in Kunden-/Werkstatt-Aufträge (44/45)
 - Übernahme der ETK-Teilelisten in Auftrags-Pakete (43)
 - Übernahme der ETK-Teilelisten in Kassen-Barverkauf (11)
 - Neu im Kassen-Barverkauf: Arbeiten, Kommentare und Pakete (11)
 - Textzeilen zu Fahrzeugen (22,24)
 - beim Fahrzeug-Ankauf wird der Erlösschlüssel nicht mehr gelöscht
 - Teile-Schläferliste kann Teile ohne Bestand automatisch löschen
 - ET-Preispflege: Vortrag der Hersteller-Rabattgruppe als Warengruppe
 - BTX: moto-concept unterstützt BTX/DXJ-Modems bis 14400/28800 baud
   analog bzw. ISDN-a/b, jetzt auch mit sog. 1:1-Kabeln
 - Trennen einer BTX-Verbindung durch Zeitüberschreitung/Taste ESC
 - Abbruch-Taste ESC wird anders behandelt als die Tasten X <enter>
 - alle Programme sind wahlweise auch mit einer Maus bedienbar und
   Bildschirmfarben sind einstellbar (Option f. VGA-Hauptbildschirme)
 - Hinweise zum Netzwerk-Betrieb
 - in eigener Sache


Für unsere Dokumentation wollen Sie bitte dieses Blatt gegenzeichnen
(Firmenstempel und Datum) und mit der Diskette an uns zurücksenden.

     

 

  

 

                                                             U-120-1 

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VORBEREITUNG

Vor der Übernahme der neuen Programme rufen Sie bitte im bisherigen
alten Systemzustand ab:

    - sämtliche wartenden Gewährleistungs- und Kulanz-Anträge
    - Kassen-Bericht                     >>> s.u. Chefzahlen (Nr. 19)
    - Rechnungs-Journal                   >> jeweils in der Fassung
    - Journale GA, KA und Interne RE     >>> 1:Abschluss-Bericht

Zum Schluss sollten Sie eine Daten-Sicherung betreiben. Erst dann (!)
sollten Sie den neuen Programmstand übernehmen.

PROGRAMM-UEBERNAHME

Schliessen Sie moto-concept ab (GAME OVER) und setzen Sie den Computer
in den Zustand wie nach dem Einschalten (Tastenfolge * <enter>).

Die letzte Anzeige auf dem Bildschirm sollte sein: C:>
In Netzwerk-Systemen achten Sie bitte darauf, dass
auch KEIN anderes Gerät mit moto-concept arbeitet.
Unter Windows95 bietet die DOS-Eingabeaufforderung
mit dort eingestelltem Laufwerk C: entsprechendes;
verwenden Sie die Diskette nur in dem sog. Server.
Legen Sie nun bitte die  Programm-Diskette ein und
verriegeln Sie (bei 5.25") das Disketten-Laufwerk.

Danach geben Sie bitte exakt (!) ein ............: A:PGOGEN <enter>
Bitte achten Sie darauf, dass Sie kein Leerzeichen
einfügen;  das zweite Zeichen ist ein Doppelpunkt.
Ihr Computer  beginnt  mit einer  Lese-Prüfung der
Diskette,  um bei einer  Beeinträchtigung der Dis-
kette auf dem Transport  noch abbrechen zu können.

Danach startet automatisch ein Programm zur Anpassung Ihrer Daten an
den neuen Programm-Stand. Die durchlaufende Anzeige des Programms ist
für Sie ohne Bedeutung, sie war allerdings hilfreich beim Erstellen
und Testen des Programms - bei längeren Pausen bitte etwas Geduld.
Nach erfolgreichem Programm-Ende empfehlen wir dringend eine erneute
Daten-Sicherung (Typ 1), besser sogar zwei, damit Sie nun sämtliche
Datenträger in Ihrem Haus mit den neuen Aufzeichnungen führen.

Das Übernahme-Programm prüft, ob es in Ihrer Installation auf dem
richtigen Stand aufbaut. Bei Unstimmigkeiten erhalten Sie einen ent-
sprechenden Hinweis, den Sie uns dann bitte wissen lassen (Fax).

NACH DER UEBERNAHME DES NEUEN PROGRAMM-STANDES WOLLEN SIE BITTE ALLE
VORHANDENEN BON- UND BARCODE-DRUCKER AM JEWEILIGEN BILDSCHIRM ERNEUT
ANMELDEN D.H. BESTÄTIGEN (DORT JEWEILS PROGRAMM NR. 94/11 BZW. 78/7).

     

 

  

 

                                                             U-120-2 

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was bedeuten /pgobasic und /pgoffice?

Installationen moto-concept bis 1995/1996 wurden für /pgobasic
lizenziert. Diese System-Einbettung sieht EINEN Computer vor und
arbeitet mehrplatzfähig OHNE Netzwerk mit MS-DOS 3.3, 5.0, 6.22
oder mit Novell DOS7. Die zusätzlichen Arbeitsplätze werden mit
seriell angeschlossenen ASCII-Terminals (WYSE-30) ausgestattet.
Ende 1995 haben wir /pgonet vorgestellt, die netzwerkfähige
Schwester-Variante für Novell-Netzwerke (3.11, 3.12 und Novell
Personal Netware/DOS7). Zum Jahresbeginn 1997 präsentieren wir
nun moto-concept /pgoffice. Das Träger-System /pgoffice löst
auf Wunsch Installationen mit /pgonet komplikationsfrei ab und
und erschließt den Netzwerk-Betrieb auch mit Windows95.

Die hier vorgestellte Version moto-concept 12.0 ist sowohl unter
der Lizenz /pgobasic wie mit der Lizenz /pgoffice verfügbar. Die
neue Lizenz /pgoffice akzeptiert die Datenbank von moto-concept
/pgobasic und erweitert den Einsatzbereich von moto-concept auf
Netzwerke:
           - Novell Netware 3.11/3.12 und Personal Netware (DOS7)
           - andere Netzwerke unter MS-DOS mit NETBIOS interface
           - Windows95 einschließlich Windows95-Netzwerk-Betrieb.

/pgoffice erlaubt auch weiterhin den Anschluß von ASCII-Terminals
(WYSE-30) an seriellen Schnittstellen - auch im Netzwerk-Betrieb!
Sie können also alle bisher benutzten Geräte weiterhin benutzen.
Die Anzahl anschließbarer Zusatz-Bildschirme unter /pgobasic und
/pgoffice wird auf maximal 8..6 begrenzt, je nach Betriebs-System
und Konfiguration. Diese Änderung ist notwendig, um größere
Programme einsetzen zu können. Mit einer Verstärkung dieses Trends
sollten Sie rechnen; angesichts der inzwischen recht preiswerten
Netzwerke kann der Vorteil umfangreicherer Programme heute sehr
wirtschaftlich genutzt werden.

Sie können ab sofort Ihre Lizenz /pgobasic jederzeit durch eine
neue Lizenz /pgoffice ablösen, wenn Sie die genannten Netzwerke
einsetzen wollen. Wem die kostengünstige Lösung /pgobasic (noch)
genügt, möge IN RUHE die Vorteile der Netzwerk-Möglichkeiten von
/pgoffice abwägen. Installationen unter /pgobasic werden weiterhin
gepflegt; niemand soll zum Umsteigen gedrängt werden.

   

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moto-concept /pgobasic und /pgoffice sind virengeschützt

Im Start-Vorlauf werden Veränderungen der Programm-Größe und des
-Inhalts überprüft; sofern hier Änderungen festgestellt werden,
bricht das Programm ab (ERRORLEVEL 250...255). Dies kann zwar
weder Virus-Aktionen verhindern noch vom Virus befreien, aber
moto-concept arbeitet in einer infizierten Umgebung nicht weiter,
so daß Sie schnell aufmerksam werden und eingreifen können.

     

 

  

 

                                                             U-120-3 

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moto-concept und die Integration elektronischer Teile-Kataloge (ETK)

Die folgende Aufstellung  skizziert unsere derzeitige Kenntnis;  sie
behauptet weder Vollständigkeit noch Verbindlichkeit.  Diese gewähr-
leistet einzig der jeweilige ETK-Anbieter, von dem auch der Nachweis
der deklarierten Funktionen zu erbringen und sicherzustellen ist.

System (Ausstattung)               empfohlene arbeitsfähige Umgebung
                             MS-DOS 5.0+  Novell PNW/3.X   Windows95
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BMW DOS-ETK (CD)      BMW MR          X              X             X
                    BMW Auto          X              X             X
stabile Integration mit moto-concept LOKAL; kritsch großer Arbeits-
speicherbedarf; mit Windows95 zufriedenstellender Mehrplatz-Betrieb.
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Bell+Howell FicheFinder  KTM          -              -             X
(FP/Dongle)     SUZUKI MOTOR          -              -             X
stabile Integration mit moto-concept LOKAL, MS-DOS 6 oder Windows95.
--------------------------------------------------------------------
Klingler (CD)       HONDA MR          -              -             X
stellt hohe Ansprüche an die Auflösung der Graphik-Karte.
--------------------------------------------------------------------
Vespa Piaggio (CD)                    -              -             X
stabile Integration mit moto-concept LOKAL, benötigt Windows.
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WDS eclat (FP)      KAWASAKI          X              X             X
                SUZUKI MOTOR          X              X             X
stabile Integration mit moto-concept sowohl lokal als auch via Netz-
werk im konkurrierendem Mehrplatz-Betrieb.
--------------------------------------------------------------------
YEPC (CD/Dongle)      YAMAHA          -              -             X
stabile Integration mit moto-concept LOKAL, verlangt Windows; bisher
erhielten wir keine ausreichende Information für eine zufriedenstel-
lend arbeitende Windows95-Netzwerk-Installation (soll sich ändern).
--------------------------------------------------------------------
In Netzwerken favorisieren wir das Konzept Peer-to-Peer, d.h. eigene
Server für moto-concept und jedes ETK-System, um die praxistaugliche
Robustheit zu fördern. Dabei werden die verschiedenen Datenbanken in
separaten Rechnern geführt, können jedoch im Netzwerk auch überkreuz
eingesehen/beauskunftet werden. Alle Computer sind als Arbeitsplätze
nutzbar. Windows95/NT/3.11 und verschiedene Netzwerke nicht ohne Not
mischen; einfache Systeme bleiben übersichtlich.

     

 

  

 

                                                             U-120-4 

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Anbindung der ETK-Systeme

In den Programmen zur Auftrags-Verwaltung (44,45) und zu den
Auftrags-Paketen (43/95) können die in den elektronischen Teile-
Katalogen ausgewählten Teilenummern-Listen zur Ergänzung von
Aufträgen oder Auftrags-Paketen übernommen werden, und zwar so:

Wählen Sie aus dem moto-concept Menu 43 zur jeweiligen Fahrzeug-
Marke den zugehörigen ETK per Nr. an wie andere Programme auch.
Je nach ETK-System ist die Vorgabe eines Fahrzeug-Typs erforder-
lich oder nicht (Hersteller-Code). Das Überleitungs-Programm
bietet Ihnen dazu die Gelegenheit, eine Fahrzeug-Ident-Nr. vor-
zutragen und so aus Kunden-Fahrzeugen oder dem Fahrzeug-Bestand
diese Information zu beschaffen; wahlweise können Sie dazu die
Fahrzeug-Auskunft verwenden. Ist der betreffende Fahrzeug-Typ
bestimmt (ggf. auch direkte Eingabe), startet das ETK-System.

Bitte beachten Sie, daß die Programme, die die Datenbanken dieser
elektronischen Teile-Kataloge verwalten, allesamt NICHT von uns
entwickelt werden, sondern von anderen Autoren. Daraus resultiert,
daß diese Programme alle ihren eigenen Stil mitbringen und im
Detail jeweils auf ihre Art zu bedienen sind. Es sind eigenständig
nutzbare Systeme, zu denen moto-concept die Brücke(n) schlägt.

In allen diesen Systemen können Sie anhand von Zeichnungen Teile
und deren Teile-Nrn. bestimmen und in einer Liste versammeln.
(Zeichnungen sind grafische Daten, und die erfordern, daß der für
eine ETK-Auskunft bemühte Bildschirm diese Daten auch darstellen
kann. Seriell angebundene Bildschirme - WYSE-30 oder Computer mit
entsprechender Terminal-Emulation - sind hierfür technisch nicht
ausgelegt. Typisch sind vernetzte Computer mit VGA-Bildschirmen.)
Die Nummern-Liste können Sie nach den Spielregeln des jeweiligen
ETK-Systems exportieren, d.h. auf der Festplatte Ihres Computers
aufzeichnen, bevor Sie das ETK-Steuerprogramm verlassen und
wieder zu moto-concept zurückkehren.

moto-concept bezieht sich stets auf die letzte Sitzung mit einem
beliebigen ETK-System am jeweiligen Bildschirm-Arbeitsplatz,
d.h. bemüht sich stets um die dort zuletzt abgelegte Teile-Liste.
Die anschließend am selben Bildschirm arbeitenden Programme zur
Auftrags-Verwaltung (44,45) oder für die Auftrags-Pakete (43/95)
erreichen diese Nummern-Liste der ausgewählten Teile analog der
Übernahme eines Inspektions-Pakets in einen Werkstatt-Auftrag:
Anstelle des Kennbuchstaben T vor Teile-Nr. oder P vor Paket-Nr.
tippen Sie einfach E für ETK (externe Information), und die Liste
der ausgewählten Teile wird an den laufenden Auftrag angehängt
bzw. analog in das laufende Paket übernommen. Sie können den ETK
also auch verwenden, um Inspektions-Pakete etc. zusammenzustellen.

     

 

  

 

                                                             U-120-5 

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Erweiterungen in Auftrags-Verwaltung und Kassa-Barverkauf

Bei erneuter Anwahl eines bereits erfassten Auftrags können Sie
wie bisher per +:aendern, zusätzlich per ?:fakturieren direkt
zur Schluß-Bearbeitung (Rechnung..Werkstatt-Auftrag) schreiten.
Aus der Positions-Bearbeitung gelangen Sie ebenfalls dorthin
per X:Abschluss. Die Taste ESC danach beendet den Auftrag ganz,
d.h. schließt ein X:Weiterbearbeitung spaeter OHNE Druck eines
Werkstatt-Auftrages (sonst bitte 2 Tasten: X und <enter>).X
Im Programm für den Kassen-Barverkauf (Bon-Drucker) bleibt es wie
bisher bei der Voreinstellung (Eingabe einer Teile-Nr.) am Beginn
der Positions-Zeile. Mit der Taste ^ können Sie vor die Teile-Nr.
positionieren (es erscheint der Steuerbuchstabe T für Teile-Nr.)
und diesen mit E für ETK (oder K:Kommentar, A:Arbeit, P:Paket)
übersteuern. Hier sind Menge und Preis der einzelnen Positionen
zu bestätigen oder abzuändern.

   

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Kunden- und Bestands-Fahrzeuge: Kartei, Hereinnahme und Verkauf

In die Fahrzeug-Verwaltungsprogramme wurde ein Anhang freier
Notiztexte analog zu Kunden und Lieferanten integriert. Wie dort
erzeugt das Programm für die Texte per Taste <enter> automatisch
eine Zeilen-Nr., die aus dem System-Datum gebildet wird. Damit
können diese Notizen kalendarisch organisiert werden.
Die bisher auf 4 Termine begrenzte Liste der Inspektions-Daten
wurde aufgelöst in eine freie tabellarische Organisation; damit
können mehr als 4 Termine erfaßt werden, die per Programm stets
nach Datum geordnet werden. Diese Liste der Inspektions-Daten
wird beim Start eines Werkstatt-Auftrags (Programm 45) zusammen
mit den Terminen TÜV, AU zur Aktualisierung angeboten.

Auf vielfachen Wunsch setzt das Buchungsprogramm bei Abrechnung
einer Fahrzeug-Hereinnahme den Erlös-Schlüssel in der Fahrzeug-
Karteikarte NICHT MEHR zurück auf Null. Dies ermöglicht, bereits
bei der Bildschirmarbeit im Auftrag der Hereinnahme den neuen,
für den Weiterverkauf gültigen Erlös-Schlüssel vorzutragen.
Nach Eingabe einer Fahrzeug-Indent-Nr. wird darum bei der Arbeit
an der Auftrags-Position das Fahrzeug-Karteiblatt eingeblendet
und zur Pflege angeboten.

Im Programm 44 ändert sich ein Detail beim Fahrzeug-Verkauf:
Nach Eingabe der Ident-Nr. wird die Kartei-Karte des Fahrzeugs
stets eingeblendet; Sie können HIER ebenfalls ein Zulassungs-Datum
und ein amtliches/VS-Kennzeichen eintragen. Diese beiden Angaben
werden somit SOFORT zum Fahrzeug aufgezeichnet und erscheinen in
der gedruckten Abrechnung weiterhin nur noch nachrichtlich, m.a.W.
der Eintrag dieser beiden Daten wird NICHT mehr bis zum Druck der
Rechnung aufgeschoben.

     

 

  

 

                                                             U-120-6 

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Teile-Schläferliste

Die Teile-Schläferliste wurde um die Option LOESCHEN ergänzt:

           Bearbeitung: 1:Dokumentation
                        8:loeschen OHNE Protokoll
                        9:loeschen mit Protokoll

Die Option 1:Dokumentation entspricht der bisherigen Bearbeitung.
Führen die ausgewählten Teile keinen Bestand, und sind sie weder
in Auftrags-Positionen noch in Dispo/Order-Positionen notiert,
so kann die Lager-Karteikarte gelöscht werden. Dies wählen Sie
mit der Option 8:OHNE Protokoll, bzw. per 9:mit Protokollzeile.
Eine Erwähnung der betreffenden Teile-Nr. in einem Auftrags-Paket
bleibt in dieser Programm-Fassung unberücksichtigt.
HINWEIS: Bei Aufgabe eines Sortiments bietet die Inventur-Differenz-
liste die Möglichkeit, den Lagerbestand mit Null vorzutragen, um
eine körperliche Neuaufnahme zu erzwingen. Auf dieselbe Weise kann
so auch die Voraussetzung zum automatischen Löschen (Bestand=Null)
erzeugt werden. Wegen der relativen Seltenheit dieser Anforderung
erscheint es angemessen, dies bei Bedarf in zwei Arbeitsschritten
zu erledigen.

   

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Teile-Warengruppe aus Hersteller-Rabattgruppe ableiten

Außer der Veränderung des Kalkulations-Faktors ist nun auch die
Waren-Gruppe blockweise änderbar für Teile, die in der Gesamt-
Preisliste (Hersteller-Daten) geführt werden. Die Waren-Gruppe
steuert auf Wunsch Verkaufs-Rabatte an Kunden, während durch die
Rabatt-Gruppe aus Listen-Preisen und Bezugs-Rabatten aktuelle
Einkaufs-Preise ermittelt werden können. In einigen Sortimenten
erweist es sich als sinnvoll, die Waren-Gruppe für den Verkauf
aus der Rabatt-Gruppe des Lieferers zu übernehmen, wenn gleiche
Strukturen für die Rabattierung gewünscht werden.
Die Grundeinstellung des Programms (87 Ziff. 6) ist verträglich
und beläßt so Ihre bisher getroffenen Festlegungen unverändert:

                        Warengruppe: 0:nicht verändern
Mit der Option          Warengruppe: 1:gleich Rabatt-Gruppe

wird die Hersteller-Rabattgruppe auch für die Warengruppe zur
Steuerung des Verkaufs-Rabatts übernommen, d.h.: verändert sich
bei einem bestimmten Teil die Zuordnung des Herstellers zu einer
anderen Rabattgruppe, so ändert sich damit regelmäßig auch der
Bezugs-Rabatt des Händlers, somit seine Marge. Die Möglichkeit,
gleichlautend auch den Verkaufs-Rabatt über eine synchron festge-
legte Warengruppe mitzuändern, bedeutet die automatische Weiter-
gabe solcherart geänderter Konditionen in die Rabatt-Vereinbarung
mit den betreffenden Kunden.

     

 

  

 

                                                             U-120-7 

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BTX/Datex-J/T-Online

Bei einer aktiven BTX-Verbindung (93/93/+) dient die Taste ESC
als eine Art Notbremse für den Fall, daß der Computer nach
Übertragungsfehlern nicht das Trennen der Telefonleitung erkennt,
also "hängenbleibt". Mit der Taste ESC brechen Sie das Programm
ab; die Postleitung ist bereits getrennt. Bitte haben Sie dann
einige (ca. 15..30) Sekunden Geduld, so daß der Computer wieder
geordnete technische Verhältnisse einstellen kann.

Neu ist auch das TIMEOUT: Wenn sich die Anzeige des BTX-Bildes
innerhalb von 5..6 Minuten nirgendwo verändert, wird die Leitung
als unterbrochen angesehen, und das Steuerprogramm bricht ab.
moto-concept unterstützt ab Version 12.0 Modems mit folgenden
Baudraten (1.Zeichen in der Anwahl vor AT):

        / 1200 Baud     - 4800 Baud     = 14400 (19200) Baud
        % 2400 Baud     + 9600 Baud     # 28800 (38400) Baud

(Angaben im Klammern beschreiben die Verbindung Modem/Computer).
Die Einstellung hängt natürlich von dem benutzten Modem ab; ggf.
sind noch andere Einstellungen zu ändern; konsultieren Sie dazu
Ihr Modem-Handbuch. Meistens wird die vom Modem maximal erreich-
bare Baudrate im Modem-Namen erwähnt (Telejet 2400, 144, 28800).
Die Geschwindigkeit 28800 Baud kann nicht überall zum Ortstarif
unter der bundeseinheitlichen Ruf-Nr. 01910 verwendet werden;
fragen Sie hierzu ggf. Ihre Telekom-Vermittlungsstelle.
Außerdem ist für den Modem-Betrieb jetzt auch die Verwendung von
sog. 1:1-Kabeln an einer seriellen Schnittstelle möglich; bereits
eingerichtete Modem-Installationen benötigen keine Veränderung.

   

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Abschluss und Abbruch eines Programms - die Tasten X und Esc

Die Funktionen X:Programm-Wahl, X:Irrtum bzw. X:Abschluss brin-
gen zum Ausdruck, dass das laufende Programm, eine angebotene
Option oder die Bearbeitung einer Positionen-Liste nicht oder
nicht mehr gewünscht werden, und zwar unter regulären Umständen:
Hierzu verwenden Sie bitte die Tastenfolge X <enter>.

NEU und davon zu unterscheiden ist die Wirkung der Taste ESC:
Haben Sie irrtümlich eine Kartei-Karte mit falscher Nr. angelegt
oder verändert, können Sie mit der Taste ESC noch abbrechen.
Sie bewirkt dasgleiche wie die in den Verwaltungs-Programmen zu
Kunden .. Teilen am Ende ergänzte Option X:annullieren, nämlich
sofortiges Löschen der irrtümlich angelegten Kartei-Karte bzw.
Zurückstellen der zuvor gespeicherten Werte in einer bestehenden
und nur versehentlich bearbeiteten Kartei-Karte. Nach einer aus-
drücklichen Bestätigung mit +:OK geht das allerdings nicht mehr.

     

 

  

 

                                                             U-120-8 

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der Umgang mit der Maus

Die linke Maus-Taste dient zum Zeigen auf ein Datenelement.
Diese Taste hat eine ANDERE Qualität als die ENTER/RETURN-Taste:
Haben Sie z.B. zu einer bestehenden Karteikarte auf ein Daten-
element gezeigt (click), startet das Verwaltungsprogramm den
Änderungsdienst und plaziert den Cursor auf dieses Datenelement.
Wollen Sie dessen Inhalt ändern, ist hierzu der neue Inhalt zu
tippen und mit einer Taste <ENTER> oder <RETURN> abzuschließen.
Betätigen Sie statt ENTER/RETURN eine Maus-Taste, wird die evtl.
soeben besorgte Eingabe verworfen und der Cursor ggf. positio-
niert; ähnlich wie bei den Tasten ^ und ?. Die rechte Maus-Taste
wirkt wie die Funktionstaste ^. Die mittlere Maus-Taste wirkt
(nur beim 3-Knopf-Maus-Betrieb) wie die Funktionstaste ?.
Die am unteren Bildrand angebotenen Texte wie X:Programm-Wahl
oder +:aendern können mit der Maus angefahren und damit wie eine
Schaltfläche (Click) verwendet werden.

   

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Hinweise zum Netzwerk-Betrieb

Im Netzwerk-Betrieb werden mehrere Computer zu einer Einheit
verbunden, mit allen Vorteilen aber auch allen Risiken, die
aus einer solchen Verbindung zur wechselseitigen Fernsteuerung
resultieren. Besonders wichtig wird hier nicht nur ein ordent-
liches Anmelden zum System, sondern ein ebenso ordentliches
Wieder-Abmelden. Eine in DOS-Systemen gelegentliche Unart, den
nicht mehr benötigten Computer einfach "hart" auszuschalten,
kann hier zur Beschädigung oder auch zum Verlust ganzer Daten-
banken führen. Windows95 z.B. erwartet über die Start-Leiste
die ausdrückliche Abmeldung vom System (Beenden), und teilt
Ihnen nach einer kurzen Verzögerung mit, wann Sie den Computer
ausschalten können. Diese Zeit wird benötigt, den jeweiligen
Computer aus den Verbindungen mit den übrigen Geräten zu lösen,
und zwar so, daß eben keine Aufzeichnungen dabei verlorengehen.
Mindestens so wichtig wie unterbrechungsfreie Stromversorgungen
sind regelmäßig betriebene Daten-Sicherungen. Nur diese erlauben
zeitnah und zuverlässig evtl. nötige Restauration.

   

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in eigener Sache

Herr Geisendorf erschließt sich derzeit ein eigenes neues Betäti-
gungsfeld und scheidet aus der Peter + Geisendorf EDV-Service GmbH
als Geschäftsführer einvernehmlich aus; er bleibt der Gesellschaft
als freier Mitarbeiter erhalten. Herr Peter übernimmt inzwischen
seine Geschäftsanteile und führt die Firma weiter; dies soll unver-
ändert in der erprobten Kombination aus Vertrauen und konstruktiver
Kritik geschehen. Alle übrigen Mitarbeiter wollen ihn dabei unter-
stützen. In diesem Sinne wünschen wir Ihnen allen einen guten und
erfolgreichen Start in die Saison 1997!



COPYRIGHT NOTE