I-I00-0 

«
moto-concept /pgobasic - Hinweise zur Installation






moto-concept /pgobasic - Hinweise zur Installation ..............  1

Drucker-Einstellungen ...........................................  2

technische Hinweise zu Adapter-Karten ...........................  3

moto-concept /pgobasic unter MS Windows 95 und MS Windows 98 ....  4
    Verträglichkeiten und Grenzen ...............................  5

Festplatten mit mehreren Partitionen ............................  6

     

 

  

 

                                                             I-I00-1 

«
moto-concept /pgobasic - Hinweise zur Installation

moto-concept /pgobasic (wie auch moto-concept /pgoffice) ist
rückwärtsverträglich zu MS DOS; moto-concept /pgobasic kann
auch mit MS Windows 95/98 eingesetzt werden, jedoch verfügt
moto-concept /pgobasic nicht über Netzwerk-Funktionen.

In Systemen MS Windows bemüht moto-concept /pgobasic eine sog.
DOS-Box und präsentiert ein 80 Zeichen x 24 Zeilen großes
Bildschirm-Fenster; eine Steuerung per Maus und Tastatur ist
möglich. Ein Betrieb im sog. DOS-Modus ist nicht vorgesehen.

Die Installation erfolgt im Verzeichnis PGODIR; dieses
Verzeichnis sollte im Haupt-Verzeichnis (root, z.B. C:\PGODIR)
angelegt werden.

Sie können zur Installation das Laufwerk C:..Z: frei wählen;
der Verzeichnisname PGODIR sollte nicht geändert werden.

In allen Verzeichnissen PGODIR führt
moto-concept /pgobasic die Bestände

        PGOBASIC.BAT    Start-Prozedur     für MS Windows
        PGOBASIC.ICO    Bild-Symbol        für MS Windows
        PGOBASIC.PIF    Desktop-Starter    für MS Windows

Außerhalb des Verzeichnisses PGODIR wird üblicherweise die
Prozedur PGO.BAT angelegt, um moto-concept /pgobasic aus der
MS DOS Eingabeaufforderung zu starten mit

        PGO  <Enter>

     

 

  

 

                                                             I-I00-2 

«
Drucker-Einstellungen

moto-concept /pgobasic leitet im Grundzustand bei Auslieferung
alle angeforderten zu druckenden Auswertungen zum Drucker-
Anschluß LPT1:.

moto-concept /pgobasic bedient auf Wunsch auch die Parallel-
Schnittstellen LPT2: und LPT3:, z.B. um verschiedene Drucker mit
unterschiedlichem Papier (Blanko/Geschäftsbogen) automatisch
umzuschalten. Diese Einstellungen beschreibt das moto-concept
Handbuch unter dem Stichwort Druck-Routen.

     

 

  

 

                                                             I-I00-3 

«
technische Hinweise zu Adapter-Karten

moto-concept /pgobasic verfügt über Einrichtungen zur
automatischen Konfiguration und erlaubt bei Bedarf den
Terminal-Betrieb an seriellen Schnittstellen.

Beim Start werden die aktuell verfügbaren seriellen Ports
analysiert und zwar außer den üblichen BIOS- bzw. MS DOS-
Standards

3F8H, 2F8H, 3E8H, 2E8H (COM1: .. COM4:) noch einige weitere:
1A0H, 1A8H, 1B0H, 1B8H, 260H, 280H, 288H, 290H, 298H,
2A0H, 2A8H, 2B0H, 2B8H, 2C0H, 2C8H, 2D0H, 2D8H, 3F0H.

Dazu werden die Signale IRQ=2,3,4,5,6,7 dynamisch assoziiert.

Beim Start von moto-concept bereits aktiv angetroffene Ports
(8250 etc.) und IRQ-Dienste (z.B. Maus an COM1:/IRQ=4) werden
erkannt und NICHT angetastet. Bitte verwenden Sie unter diesen
Port-Adressen keine andere Technik wie z.B. Netzwerk- oder
ISDN-Karten, um technische Fehlsteuerung zu vermeiden.

Unter MS Windows ME sowie unter MS Windows NT/2000 ist KEIN
Betrieb von Zusatzbildschirmen an den seriellen Schnittstellen
vorgesehen. Diese Betriebssystem-Versionen beauskunften
entsprechende Anfragen des Programms zum Teil unzutreffend
und/oder erlauben den Zugriff auf diese Schnittstellen nicht
in gleicher Weise wie MS Windows 95/98. Aus diesem Grunde kann
moto-concept /pgobasic serielle Schnittstellen unter MS Windows
NT/2000 NICHT, unter MS Windows ME nur für Drucker (Bon, Barcode
etc.) bedienen. Weichen Sie ggf. auf Parallel-Schnittstellen
LPT1:, LPT2:, LPT3: aus.

     

 

  

 

                                                            I-I00-3a

«
technische Hinweise zu Adapter-Karten (Forts.)

moto-concept versucht, gleichzeitig angetroffene COM1:/COM3:
bzw. COM2:/COM4: simultan zu betreiben. Wegen jedoch häufig
angetroffener technisch unbefriedigender Ausführung, speziell
der Verkoppelung der Signale IRQ=3 und IRQ=4 für jeweils zwei
Kanäle raten wir, auf die Installation von COM3: und COM4:
generell zu verzichten. Die darüber hinaus genannten Port-
Adressen sind (sofern installiert) NICHT für MS Windows zu
konfigurieren. Sollte es zu Störungen beim Betrieb serieller
Geräte unter moto-concept kommen, kann es helfen, die
Schnittstellen im Windows-Hardware-Profil zu deaktivieren.

Nach moto-concept konkurrierend startende Programme, z.B. zum
Betrieb eines Modems (Home-Banking/Finanzierung) an seriellen
Schnittstellen, greifen mitunter nicht so behutsam auf diese
Technik zu und können ernsthafte Störungen auslösen. Darum
empfehlen wir, auf dem betr. Computer vor dem Start derartiger
Programme zunächst moto-concept abzuschließen (GAME OVER/Exit)
und erst nachher wieder zu starten, d.h. auf den von Windows
hier ermöglichten konkurrierenden Betrieb zu verzichten.

Wir empfehlen (ISA-Bus)

für den Netzwerk-Adapter (NE2000 o.komp.) Port=300H, IRQ=10,
für den ISDN-Adapter (AVM Fritz/Teles S0) Port=200H, IRQ=11,
                                wahlweise Port=240H, IRQ=11,
für weitere Adapter (SCSI, CDROM) entspr. Port=3xxH, IRQ=1x,

so daß Kollisionen mit seriellen Ports bei 0260H, 0280H, ...
vonvornherein vermieden werden.

     

 

  

 

                                                             I-I00-4 

«
moto-concept /pgobasic mit MS Windows 95 und MS Windows 98

Die hier beschriebene Installation von moto-concept /pgobasic
ist ausschließlich vorgesehen als Übergangs-Lösung, etwa wenn
Sie aus anderen Gründen kurzfristig von MS DOS auf eine
MS Windows-Plattform wechseln müssen. Auf Sicht sollten Sie
für MS Windows-Systeme auf jeden Fall den Wechsel zu
moto-concept /pgoffice vorsehen, nicht zuletzt, um die dort
verfügbaren Netzwerk-Funktionen etc. seriös nutzen zu können.

Für MS Windows ME bzw. MS Windows NT/2000/XP ist dieser "Behelf"
NICHT konzipiert.

moto-concept /pgobasic kann ebenfalls von MS DOS in eine
Umgebung Windows 95 bzw. Windows 98 portiert werden. Der Start
erfolgt per Aufruf einer MS DOS Eingabeaufforderung; dort ist
einzugeben:

            CD  \PGODIR     <Enter>
            PGO             <Enter>

Im Unterschied zu /pgoffice kann moto-concept /pgobasic nur
auf EINEM Computer, nicht mit Netzwerk-Funktionen, wohl aber
mit Neben-Bildschirmen (WYSE-30) betrieben werden.

  Ggf. sind noch folgende Anpassungen zu besorgen:

- Unter Eigenschaften der MS DOS Eingabeaufforderung ist die
  Größe des Umgebungsspeichers auf 2048 einzustellen.

- Die Datei CONFIG.SYS ist um diese Eintragungen zu ergänzen:

            SHELL=C:\WINDOWS\COMMAND.COM  /P  /E:2048
            FCBS=99
            LASTDRIVE=Z

Danach ist Windows neu zu starten, damit diese Spezifikationen
auch wirksam werden.

(In Systemen MS Windows NT/2000... hieße der entspr. Bestand
C:\WINNT\system32\CONFIG.NT bzw. C:\WINDOWS\system32\CONFIG.NT)

     

 

  

 

                                                             I-I00-5 

«
moto-concept /pgobasic - Verträglichkeiten und Grenzen

Zur Erleichterung der Migration von MS DOS basierten Systemen
in ein Netzwerk mit 32-bit Windows-Plattformen konnten wir den
Betrieb von Nebenbildschirmen alter Technik (WYSE-30) unter
MS Windows 95 und MS Windows 98 verfügbar machen, unter
MS Windows ME werden Bemühungenn in dieser Richtung zunehmend
problematisch bis unmöglich. Es ist unter Umständen möglich,
den Bildschirmbetrieb auch unter MS Windows ME zu erzwingen,
jedoch raten wir von Ambitionen dieser Art dringend ab, da wir
ausschließlich dauerhaft stabil laufende Systeme anstreben.

Unter MS Windows NT/2000 werden stets alle 4 seriellen Kanäle
COM1: ... COM4: als verfügbar angezeigt, gleichgültig, ob sie
mit operabler Technik tatsächlich repräsentiert sind oder nicht.
Fällt ein Programm auf diese Signalisierung herein und versucht,
eine nicht installierte serielle Schnittstelle im Vertrauen auf
diese Systemanzeige zu betreiben, greift das Betriebssystem
(nun zu spät) ein, mit dem Ziel das Programm abzubrechen. Vor
diesem Hintergrund müssen wir unter MS Windows NT/2000 auf den
Betrieb serieller Schnittstellen bis auf weiteres verzichten.

Daraus resultiert folgende Übersicht betreibbarer Geräte:

              System-Drucker Bon-Drucker Bon-Drucker Bildschirme
               parallel (A4)  parallel     seriell     Wyse-30
----------------------------------------------------------------
MS Windows 95       +            +            +           +
MS Windows 98       +            +            +           +
MS Windows ME       +            +            +           -
----------------------------------------------------------------
MS Windows NT       +            +            -           -
MS Windows 2000     +            +            -           -
MS Windows XP       +            +            -           -
----------------------------------------------------------------

     

 

  

 

                                                             I-I00-6 

«
Festplatten mit mehreren Partitionen

Sämtliche Installations- und Ergänzungs-Prozeduren A:PGOGEN aus
unserem Hause beziehen sich regulär auf das Laufwerk C: und das
Verzeichnis PGODIR.

Gelegentlich werden jedoch Festplatten-Partitionen so generiert,
daß das logische Laufwerk C: ausschließlich für System-Bestände
vorgesehen wird; Applikationen und deren Daten werden auf die
logischen Laufwerke D: etc. verlegt.

Sollten Sie es vorziehen, auf einem anderen Laufwerk als C: zu
installieren, so ergänzen Sie bitte STETS, d.h. in allen Fällen
die in unseren Beschreibungen spezifizierten Zeilen A:PGOGEN zu

                        A:PGOGEN=D: bzw.
                        A:PGOGEN=F:

zur Installation auf Laufwerk D: bzw. F:. Sämtliche Laufwerks-
Buchstaben (C: .. Z:) können Sie verwenden; es bleibt allerdings
beim Namen des Unterverzeichnisses PGODIR.

Wenn Sie von dieser Besonderheit Gebrauch machen wollen oder
müssen, wollen bitte auch SIE darauf achten, daß die obigen
Änderungen bei sämtlichen (Nach-) Lieferungen nach dem Modell
A:PGOGEN zu berücksichtigen sind.



                          Danke



COPYRIGHT NOTE