C-SIO-0 

«
Serielle Schnittstellen


Einsatz-Bereiche ................................................  1
Duplex-Betriebsarten ............................................  1
die Signale der seriellen Schnittstellen ........................  2
Asynchron-Betrieb und Synchron-Betrieb ..........................  3

Adapter mit 2 seriellen Schnittstellen 2RS232 ...................  4
    untaugliche Kombinationen COM1:/COM3: und COM2:/COM4: .......  5
    Systeme WYSE 2200, 210x, 2012 ...... ........................  6
    verträgliche Ergänzung für WYSE-30 und Bon-Drucker ..........  7

Bildschirm-Betrieb ..............................................  8
    Anschluß-Kabel für Zusatz-Bildschirme .......................  8a

Drucker: Hardware-Handshake, XON/XOFF-Protokoll .................  9
    Anschluß-Kabel für Drucker ..................................  9
    Datenleitung für Bon-Drucker zum Betrieb am Computer ........ 10
    Datenleitung für Bon-Drucker zum Betrieb am WYSE-30 ......... 11

Seriell/Parallel-Wandler ........................................ 12

Modem-Betrieb an seriellen Schnittstellen ....................... 14

/pgobasic - 10 Arbeitsplätze an einem Tisch-Computer ............ 15
/pgoffice - MS-DOS, Novell PNW, MS-Windows 95..2000 ............. 16

Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen MS400 .................... 17
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen MU440 .................... 18

Adapter mit 8 seriellen Schnittstellen 8RS232 ................... 19
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen 4RS232 ................... 20

     

 

  

 

                                                             C-SIO-1 

«
Serielle Schnittstellen

   

«
Einsatz-Bereiche

Serielle Schnittstellen nach RS232-C (US-Spezifikation) bzw.
V.24 (ähnliche deutsche Spezifikation) repräsentieren eine
klassische Technik, Geräte unterschiedlichster Art und Herkunft
miteinander zu verbinden, um Daten auszutauschen.

Dementsprechend vielfältig sind die Geräte-Kombinationen:

        Bildschirme und Tastaturen
        Drucker und Telefax-Geräte
        Lesegeräte/Mäuse, Scanner
        Modems (BTX, Datex, DFÜ, Telex)
        System-Steuerungen in der Fertigung
        usw.

Im Extremfall genügt eine Zweidraht-Verbindung, wodurch auch
längere Strecken durch geringen Kabelaufwand kostengünstig
überbrückt werden können (Übersee-Verbindungen).

   

«
Duplex-Betriebsarten

Beim Halbduplex-Betrieb (HDX) wird die Datenleitung bei Bedarf
umgeschaltet, um ABWECHSELND Daten in beide Richtungen
übertragen zu können. Bequemer und vielseitiger zeigt sich der
sog. Fullduplex-Betrieb (FDX): eine dritte Ader in der
Verbindungsleitung erlaubt simultanes Senden und Empfangen
in beide Richtungen. Durch Einfügen von Steuerzeichen in den
Datenstrom können auch technische Verständigungen realisiert
werden für den Fall, daß die alternativ dafür vorgesehenen
Steuerleitungen nicht zur Verfügung stehen. Dies wird in sog.
Protokoll-Vereinbarungen geregelt.

     

 

  

 

                                                             C-SIO-2 

«
die Signale der seriellen Schnittstellen

PC-Systeme verwenden üblicherweise zwei verschiedene Anschluß-
Typen für serielle Schnittstellen, ältere zumeist den Typ DB25m;

dabei führen jedoch regulär nur 9 Pins relevante Signale,
dieselben, die der Anschluß vom Typ DB9m bietet:

Die folgende Tabelle stellt die nach verschiedenen Normen
bezeichneten äquivalenten Signale gegenüber:

DB DB                        EIA      ITU
25 9  PC USA             RS232-C DIN  V.24
----------------------------------------------------------------
 2 3 out TD  Transmit Data    BA D1   103   Sendedaten
 3 2  in RD  Receive Data     BB D2   104   Empfangsdaten
 4 7 out RTS Request To Send  CA S2   105   Empfangsbereitschaft
 5 8  in CTS Clear To Send    CB M2   106   Sendebereitschaft
 6 6  in DSR Data Set Ready   CC M1   107   Betriebsbereitschaft
 7 5  -  GND Signal Ground    AB E2   102   Betriebs-Erde
 8 1  in DCD Carrier Detect   CF M5   109   Empfangssignalpegel
20 4 out DTR Data Term Ready  CD S1.2 108.2 Endgerät bereit
22 9  in RI  Ring Indicator   CE M3   125   Ankommender Ruf

     

 

  

 

                                                             C-SIO-3 

«
Asynchron-Betrieb

Die im folgenden vorgestellten Schaltungen arbeiten im
Asynchron-Betrieb, d.h. jedes übertragene Zeichen wird von
Start- und Stop-Signalen eingerahmt.

Dadurch wird die Aufeinanderfolge mehrerer Zeichen zeitlich
entkoppelt, d.h. es können zwischen zwei Zeichen beliebig
lange Pausen liegen. Der Beginn des nächsten Zeichens wird
mit einem eigenen Start-Signal gekennzeichnet, indem die
Datenleitung aus dem Ruhepegel in den Signalpegel umgeschaltet
wird, und zwar für eine durch die sog. Baudrate festgelegte
Zeit (Bitzeit). Es folgen in jeweils gleicher Zeitlänge 5 bis 8
Datenbits; das niederstwertige Bit wird zuerst gesendet. Sofern
im Protokoll vereinbart, wird ein sog. Paritätsbit angefügt;
dieses wird aus den zuvor übermittelten Datenbits abgeleitet
und kann empfängerseitig zur Entdeckung beeinträchtigter
Übertragung verwendet werden.

Die Übertragung eines Zeichens endet mit dem Senden eines
Stop-Bits, d.h. die Datenleitung führt für mindestens eine
Bit-Zeit den Ruhepegel. Auch die Verletzung dieser Konvention
wird zur Detektion von Übertragungsfehlern ausgewertet.

Für den Bildschirm-Betrieb von Terminals wie z.B. WYSE-30
ist die Übertragung von 8 Bits pro Zeichen ohne Paritäts-Bit
(Parity) bei 9600 Baud üblich:

Die Leitung signalisiert den Ruhepegel durch Mark= -12V nom.
Für 1/9600 Sekunde wechselt das Signal zu Space= +12V nom.
und symbolisiert so das Startbit. Es folgen 8 Signale von
jeweils wieder 1/9600 Sekunde Länge für 8 Datenbits, und zwar
Space= +12V nom. für eine logische 0 und Mark= -12V nom. für
eine logische 1.

Zuletzt hält die Datenleitung für mindestens 1/9600 Sekunde
den Ruhepegel (Stop-Bit), bevor die Sendung des nächsten
Zeichens beginnen darf.

(Die Spannungs-Angaben von +12V nom. bzw. -12V nom. dürfen im
Bereich +3V..+15V bzw. -3V..-15V variieren, ohne dadurch die
Spezifikation zu verletzen. Die Nominale von +/-12V spezifiziert
somit Idealwerte, die z.B. infolge langer Leitungswege deutlich
unterschritten werden können. Überspannungen bis 15V dürfen
den Empfänger nicht beschädigen.)

     

 

  

 

                                                            C-SIO-3a

«
Asynchron-Betrieb (Forts.)

Für Drucker und Modems werden auch Übertragungs-Raten von
1200 und 2400 Baud verwendet (zum Vergleich Telex: 50, 75, 110
und 134 Baud; spezielle Modems verarbeiten auch Baudraten
bis 57600 (56K) Baud. Zwar außerhalb der technischen
Spezifikation für den Controller 8250, aber durchaus
praxistauglich bei geeignetem Fehler-Management, können auch
Baudraten bis 115200 Baud eingestellt werden.)

Ältere Drucker arbeiten gelegentlich mit nur 7 Datenbits
(bei Verwendung der ursprünglichen 7 bit-ASCII-Codierung),
sehen jedoch ein Paritätsbit vor.

Dieses Paritätsbit ergänzt das zuvor gesendete Datenwort
(von 5..8 bit Länge) auf eine gerade Anzahl Bits vom logischen
Wert 1, sofern gerade Parität (EVEN parity) vereinbart wurde,
bzw. auf eine ungerade Anzahl Bits vom Wert 1, wenn das
Protokoll ungerade Parität (ODD parity) vorsieht.

Parity OFF bzw. NONE formuliert ausdrücklich das Fehlen des
Paritätsbits, d.h. den Datenbits folgt unmittelbar das Stop-Bit.

   

«
Synchron-Betrieb

Im Synchron-Betrieb werden mehrere Datenbytes zu einem größeren
Datenpaket zusammengefaßt und als eine kompakte Signalfolge
übertragen; durch den so möglichen Verzicht auf die
dazwischenliegenden Start- und Stop-Bits kann bei gleicher
Baudrate ein besserer Datendurchsatz erreicht werden. Statt
einer simplen Paritäts-Prüfung mit nur einem Bit werden hier
u.a. CRC-Verfahren mit 16bit-Prüfsummen und anspruchsvollere
Protokolle eingesetzt, z.B. bei Modem-DFÜ-Verbindungen.

Für PC-Drucker- und -Terminal-Betrieb i.d.R. ohne Bedeutung.

     

 

  

 

                                                             C-SIO-4 

«
Adapter mit 2 seriellen Schnittstellen 2RS232

Der hier vorgestellte Adapter mit 2 seriellen Schnittstellen
repräsentiert den ersten Typ, über den moto-concept /pgobasic
Zusatz-Bildschirme zu betreiben anbieten konnte.

Die Werks-Einstellung liefert die Konfiguration des ersten
Kanals (onboard) als COM1: (IRQ=4) und des zweiten Kanals
(via Flachbandkabel) als COM2: (IRQ=3). Damit wird die
klassische Konfiguration von 2 (!) seriellen Schnittstellen
wie für den IBM PC definiert dargestellt.

Beide Kanäle arbeiten im Asynchron-Betrieb. Die Adapterkarte
sollte mit Bus-Frequenzen über 10 MHz nicht betrieben werden.

COMA:                           COMB:
-------------------------------------------------------------
1= on, 3=off: 03F8H (COM1:)     2= on, 4=off: 02F8H (COM2:)
1=off, 3= on: 03E8H (COM3:)     2=off, 4= on: 02E8H (COM4:)
5=off, 6=off: IRQ=NONE          7=off, 8=off: IRQ=NONE
5= on, 6=off: IRQ=4             7=off, 8= on: IRQ=3
5=off, 6= on: IRQ=3             7= on, 8=off: IRQ=4

     

 

  

 

                                                             C-SIO-5 

«
untaugliche Kombinationen COM1:/COM3: und COM2:/COM4:

Zwar kann der erste Kanal als COM3: und der zweite als COM4:
umgeschaltet werden, jedoch zeigen sich in der Einschränkung,
daß nur die beiden Signale IRQ=4 und IRQ=3 eingestellt oder
deaktiviert werden können, Probleme aus technischer Verkopplung,
die bis heute fortdauern:

Beim Versuch, ein Computer-System mit 4 seriellen Schnittstellen
auszustatten, kollidieren häufig die jeweils zweifach belegten
Signale IRQ=4 (für COM1: und COM3:) bzw. IRQ=3 (für COM2: und
COM4:).

Die technische Lösung dieser (und vieler anderer) Adapterkarten
ist für solche Zwecke untauglich, da die einfach unmittelbar
zusammengeschalteten TTL-Ausgänge für IRQ=4 und IRQ=3 sich
gegenseitig überlagern und stören, da sie nicht über ein
logisches ODER geführt werden: Die IRQ-Signale ruhen im
logischen Null-Pegel und melden z.B. eingegangene Zeichen mit
High-Signalen, die von der Eingangslogik der CPU nicht sicher
erkannt werden können, wenn der zweite Kanal dagegen versucht,
den für seine Signalisierung geltenden Null-Pegel zu halten.

     

 

  

 

                                                             C-SIO-6 

«
Systeme WYSE 2200, 210x, 2012i

Systeme WYSE 2200, 210x, 2012i etc. wurden ab Werk mit jeweils
einer seriellen (COM1:) und einer parallelen Schnittstelle
ausgestattet. Diese wurden dazu wie folgt eingestellt:

Die Konfiguration der seriellen Schnittstelle als COM1:
(Port 03F8H, IRQ=4) gestattet hier den Betrieb eines Zusatz-
Bildschirms (WYSE-30).

     

 

  

 

                                                             C-SIO-7 

«
verträgliche Ergänzung für WYSE-30 und Bon-Drucker

Der zusätzlich installierte Adapter ist mit zwei weiteren
Kanälen so konfiguriert, daß der zweite Kanal am Flachbandkabel
die dafür werkseitig vorgesehene Einstellung (factory default)
beibehält, nämlich COM2: (Port 02F8H, IRQ=3), der erste Kanal
jedoch als COM3: (Port 03E8H ohne IRQ) eingestellt wird.

Damit steht auch an COM2: ein Bildschirm-Betrieb zur Verfügung;
COM3: ist vorgesehen, einen Bon-Drucker zu versorgen.

     

 

  

 

                                                             C-SIO-8 

«
Bildschirm-Betrieb

Beim Bildschirm-Betrieb ist es erforderlich, daß eingegangene
(Tastatur-) Zeichen rechtzeitig aus dem Adapter ausgelesen
werden, bevor sie durch nachfolgende Zeichen überlagert werden,
also verloren gehen können (Overrun Error).

Das gilt insbesondere, wenn z.B. Funktions-Tasten nicht nur
einzelne Zeichen senden, sondern Folgen von 2 und mehr Zeichen
(WYSE-30: 3 Zeichen), die in unmittelbarer Folge (ohne die beim
normalen Tippen dazwischenliegenden Pausen) übertragen werden.

Für den Betrieb analoger Modems gilt dasselbe.

Der in den Adaptern vorgesehene Pufferspeicher für eingehende
Zeichen ist kritisch klein, so daß ein Dringlichkeitssignal
(IRQ) an die CPU gerichtet wird mit den Ziel, das laufende
Programm kurzzeitig zu unterbrechen, um das Zeichen aus dem
Adapter in einen größeren Pufferspeicher im RAM zu übernehmen.
Das unterbrochene Programm wird dann zunächst fortgesetzt und
kann sich auch erst etwas später mit den seriell erhaltenen
Daten beschäftigen.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-8a

«
Anschluß-Kabel für Zusatz-Bildschirme

Die Datenleitung zwischen Computer und Bildschirm ist sehr
ökonomisch ausgelegt und auf das für einen Vollduplex-Betrieb
nötige Minimum von 3 Leitungen reduziert (RD, TD, GND). Beide
Geräte sind i.d.R. schnell genug, auf die Sendung der Gegenseite
ohne Beeinträchtigung zu reagieren. /pgobasic wie /pgoffice
unterstützen hier das XON/XOFF-Protokoll, so daß eine ggf.
erforderliche Synchronisation über die Datenleitungen bewirkt
werden kann (s.u.).

Die Stecker-Beschaltung zeigt die Lötseite, DB25f weist zum
Computer, DB25m zum Zusatz-Bildschirm.

Diese Datenleitung taugt zum Anschluß von Zusatz-Bildschirmen
wie z.B. WYSE-30, WYSE-30+ oder WYSE-35ES. Sie ist dort mit
dem Anschluß MODEM zu verbinden. Weitere Angaben zu diesen
Geräten finden Sie im Anhang D.

Die Datenleitung muß an den Computer angeschlossen sein, bevor
/pgobasic oder /pgoffice starten; ein bei laufendem Programm
später aufgeschaltetes Kabel wird NICHT mehr erkannt.

     

 

  

 

                                                             C-SIO-9 

«
Drucker: Hardware-Handshake, XON/XOFF-Protokoll

Beim Ansteuern von Druckern entsteht die Notwendigkeit der
Unterbrechungs-Steuerung (IRQ-Signalisierung) i.d.R. nicht.

Üblicherweise kann die CPU die zu druckenden Zeichen deutlich
schneller anbieten als der Drucker sie (mechanisch) realisieren
könnte. Die meisten Drucker können mindestens eine Zeile
puffern. Durch eine Signalisierung DTR des Druckers an DSR
des Computers wird der Sendevorgang entsprechend abgebremst.

Alternativ kann der Drucker das sog. XON/XOFF-Protokoll
verwenden: Erreicht dessen Eingangs-Puffer einen kritischen
Füllgrad, sendet der Drucker das Zeichen XOFF=DC3=13H.

Der Computer suspendiert daraufhin seine Datenübermittlung,
bis vom Drucker ein Zeichen XON=DC1=11H gesendet wird um
anzuzeigen, daß sein Eingangs-Puffer inzwischen weit genug
abgearbeitet wurde, um weitere Daten annehmen zu können.

   

«
Anschluß-Kabel für Drucker

/pgobasic und /pgoffice lassen sowohl Hardware-Handshake per
DTR/DSR wie auch eine Software-Flußkontrolle nach dem XON/XOFF-
Protokoll zu. Sofern der Drucker zuverlässig mit XON/XOFF
signalisiert, könnte er mit demselben Kabeltyp am Computer
betrieben werden wie dem für einen Zusatz-Bildschirm.

Viele Drucker arbeiten jedoch Pegel-orientiert, d.h. verwenden
eine eigene Leitung zur Synchronisation.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-10 

«
Datenleitung für Bon-Drucker zum Betrieb am Computer

Die Stecker-Beschaltung zeigt die Lötseite; DB25f weist zum
Computer, DB25m zum Drucker.

Dieses Kabel taugt für die Bon-Drucker IDP 560 (mit Seriell/
Parallel-Wandler), für Bon-Drucker CBM 530 und IDP 3551 (in
serieller Ausführung) und für Barcode-Drucker TSP 300 und
TSP 400.

Ist eine Kassenlade System Guhl über den Datenkanal eines Bon-
Druckers mitzusteuern, so ist druckerseitig die Signalisierung
wie folgt auszukoppeln (die Steuerlogik der Kassenlade liest
den Datenstrom zum Bon-Drucker mit und filtert die für sie
bestimmten Zeichenfolgen aus):

Die Datenleitung RD wird parallel auf den inneren Kontakt, das
Massepotential GND auf den äußeren Kontakt einer 3,5-mm-
Klinkenbuchse geführt.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-11 

«
Datenleitung für Bon-Drucker zum Betrieb an WYSE-30

Das Kabel ist symmetrisch ausgelegt, so daß die beiden Enden
mit DB25m gegeneinander vertauscht werden dürfen. Die Stecker-
Beschaltung zeigt die Lötseite.

Die seriell angeschlossenen Bon-Drucker IDP 560 (mit Seriell/
Parallel-Wandler) und die Bon-Drucker CBM 530 und IDP 3551
(in serieller Ausführung) benutzen zur Synchronisierung das
XON/XOFF-Protokoll.

Beachten Sie bitte die für die Bildschirme WYSE-30 etc.
vorzusehenden Einstellungen für /pgobasic und /pgoffice im
Anhang D.

Der Betrieb der Barcode-Drucker TSP 300/TSP 400 über die
Bildschirm-Terminals WYSE-30 etc. wird NICHT empfohlen.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-12 

«
Seriell/Parallel-Wandler

Soll ein (Bon-) Drucker mit paralleler Schnittstelle über
eine serielle Schnittstelle angesteuert werden, so ist es
erforderlich, die unmittelbar unverträgliche Signalisierung
hin und her zu übersetzen.

Dies besorgt ein Seriell/Parallel-Wandler.

Die Elektronik der von uns ausgelieferten Schnittstellen-Wandler
ist in den zum Drucker gewandten Anschluß-Stecker integriert;
das Gerät zeigt sich wie ein etwas groß geratener Stecker vom
Centronics-Typ (CP36).

Über den Schnittstellen-Wandler können Bon-Drucker mit Parallel-
Anschluß wie z.B. IDP560 am seriellen Ausgang AUX von Zusatz-
Bildschirmen wie WYSE-30 betrieben werden.

Ebenso ist es möglich, mit Parallel-Anschluß ausgestattete
System-Drucker (Papier-Format DIN A4) über eine serielle
Schnittstelle des Computers zu versorgen, dabei aber größere
Distanzen als die regulär für die Parallel-Schnittstelle
spezifizierten 3..5 m zu überbrücken.

Zu beachten ist dabei, daß der Drucker jeweils STETS zusammen
mit dem versorgenden Gerät (Computer oder Zusatz-Bildschirm)
gemeinsam eingeschaltet wird: In bestimmten Situationen kann
es sonst vorkommen, daß ein ausgeschalteter Drucker nicht
richtig erkannt wird. Die völlig fehlende Signalisierung kann
u.U. als Betriebsbereit-Signal misinterpretiert werden mit der
Folge, daß der Computer fleißig Druckdaten sendet, ohne daß
diese dokumentiert würden. Gibt der Computer die vermeintlich
gedruckten Informationen anschließend frei, ist das Malheur
passiert, evtl. der Rückgriff auf Daten-Sicherungen nötig
(und die Aufregung groß).

     

 

  

 

                                                            C-SIO-13 

«
Seriell/Parallel-Wandler (Forts.)

Der Betrieb sieht i.d.R. keine eigene Stromversorgung vor; die
Versorgung geschieht daher über Pin 18 aus dem Drucker. Das
bedeutet, daß der verwendete Drucker hier eine Versorgung von
max. 50 mA leisten soll. Dies ist sowohl bei den Bon-Druckern
vom Typ IDP 560 wie bei OKI-Nadeldruckern (OKI 192/193/280,
OKI 320/390/385, OKI 3320/3390) möglich.

Kann die Stromversorgung aus dem Drucker nicht besorgt werden,
ist ein externes Netzteil für den Schnittstellen-Wandler
erforderlich. Diese Lösung ist jedoch nach Möglichkeit zu
vermeiden, da sonst der Schnittstellen-Wandler üblicherweise
permanent mit Strom versorgt wird; ein AUS/EIN-Schalten des
Druckers kann jedoch irritierende Signale erzeugen, OHNE daß
der Wandler dabei ein RESET erfahren würde.

/pgobasic und /pgoffice betreiben serielle Schnittstellen
regulär mit 9600 Baud, 8 Datenbits, ohne Parität. Der Seriell/
Parallel-Wandler sollte darauf eingestellt werden und auf
Code-Konvertierung verzichten (dies regeln Sie bitte per
Einstellung I/Omode).

Bei den von uns gelieferten W&T Interfaces finden sich entspr.
Spezifikationen innen im Gehäusedeckel. Sollten diese fehlen,
hilft evtl. diese:

    1  on: )
    2 off: ) 9600 Baud
    3  on: )

    4 off:   8 Databits

    5  on: )
    6 off: ) NO Parity

    7  on: ) no codes
    8  on: ) conversion

     

 

  

 

                                                            C-SIO-14 

«
Modem-Betrieb an seriellen Schnittstellen

Analoge Modems für BTX- oder Internet-Zugänge können an den
seriellen Schnittstellen mit sog. 1:1-Kabeln betrieben werden.

Als 1:1-Kabel werden hier solche Datenleitungen bezeichnet, die
alle 9 Signale, die ein PC an seiner seriellen Schnittstelle
führt, auf die gleich benannten Pins des Modems bzw. zurück
leitet. Kabel dieser Art liegen häufig dem Modem bei.

Aus Gründen der Verträglichkeit gaben wir anfangs ein wie folgt
beschaltetes Kabel (Ansicht: Lötseite der Stecker-Beschaltung):

Modems vom Typ Telejet 2400 (Fax) können damit sowohl über eine
serielle Schnittstelle (DB9) des Computers betrieben werden wie
alternativ (mittels Standard-DB9m/DB25f-Adapter) auch an einem
Vicorp Comboard (zur Ablösung der Box DBT-03).

Bei älteren Modems kann das Signal DCD Fehlsteuerung auslösen
insofern, als für den Modem-Anschluß fälschlicherweise der
Betrieb für einen Zusatz-Bildschirm aufgenommen wird. Folge:
Das Modem wird nicht mehr erreicht, und das Abmelden des Haupt-
Bildschirms wird reklamiert "Drucker/Terminals noch aktiv".

Abhilfe schafft hier in den meisten Fällen, das Signal DCD
(DB9.Pin1) im Stecker abzutrennen. Von modernen Modems, die an
1:1-Kabeln betrieben werden, sind technische Probleme dieser
Art nicht bekannt.

Für den BTX-Betrieb finden Sie ggf. weitere Hinweise im
Anhang B; dieser Service endet mit Ablauf des Jahres 2001.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-15 

«
/pgobasic - 10 Arbeitsplätze an einem Tisch-Computer

Die folgenden Darstellungen beschreiben Adapter-Boards, die in
Geräten der Reihe data-concept eingesetzt werden (oder von uns
in Kunden-Systemen angetroffen und konfiguriert wurden).

Bei der Konfiguration der Reihe data-concept waren wir bemüht,
wenn irgend möglich BEIDE Schnittstellen COM1: (Port 03F8H,
IRQ=4) und COM2: (Port 02F8H, IRQ=3) nach dem IBM-Standard
verfügbar zu halten, um hier auch für andere Software maximale
Verträglichkeit zu gewährleisten.

In den Systemen mit 4-Kanal- und 8-Kanal-Adaptern wurden COM1:
und COM2: üblicherweise hieran etabliert, die Signaturen T2/M2
(für COM1:) und T3/M3 (für COM2:) kennzeichnen diese Anschlüsse
explizit.

Soweit sog. Multi-I/O-Karten zum Einsatz kommen, ergänzen diese
COM3: und/oder COM4:, soweit diese Anschlüsse noch Platz finden
und nach außen geführt werden können.

Für diese und weitere Ports werden IRQ=2, 3, 4, 5 und IRQ=7
dynamisch assoziiert, d.h. automatisch erkannt. Der Interrupt-
Service wird an eine ggf. zuvor bereits installierte Routine
weitergeleitet.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-16 

«
/pgoffice - MS DOS, Novell PNW, MS Windows 95..2000

Um eine möglichst große Palette von seriellen Adaptern nutzen
und bedienen zu können, analysieren /pgobasic und /pgoffice auch
die in der sog. UNIX-Welt gebräuchlichen Ports

  02A0H, 02A8H, 02B0H, 02B8H und
  01A0H, 01A8H, 01B0H, 01B8H sowie
  0280H, 0288H, 0290H, 0298H und
  0260H, 02F0H, 03E0H  aus Gründen der Rückwärtsverträglichkeit.

Damit wird auch in Netzwerk-Systemen unter MS Windows 95/98
noch für eine Übergangszeit der gemischte Betrieb seriell
angeschlossener Zusatz-Bildschirme gewährleistet. Der hier
mögliche Konflikt speziell bei den Port-Adressen 0280H, 0260H
sollte dadurch gelöst werden, daß eine hier z.B. konkurrierende
Netzwerk-Karte auf 03xxH ausweicht.

IRQ-Signale des zweiten Interrupt Controllers, also IRQ=10,
11, ... werden von /pgobasic und /pgoffice generell NICHT
angetastet, so daß für andere Zwecke hier ein sicher freier
Dispositionsraum bleibt, z.B. für Netzwerk- oder Sound-Karten
etc.

Diese Rückwärtsverträglichkeit wird im Rahmen einer derzeit
(2001) ausgearbeiteten WIN32-Plattform aufgegeben, da der
aktuelle Anlaß dazu entfällt und stattdessen grafische und
Netzwerk-Optionen erschlossen werden.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-17 

«
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen MS400

SW1 erlaubt in den Positionen 1..3 die Auswahl einer Gruppe von
4 Port-Adressen aus einem Repertoire von insgesamt 8; SW1/4 ist
ohne Funktion.

SW1       1    2    3       A       B       C       D
----------------------------------------------------------------
        off  off  off     03F8H   02F8H   03E8H   02E8H
        off  off   on     02F8H   03E8H   02E8H   02F0H
        off   on  off     03E8H   02E8H   02F0H   03E0H
        off   on   on     02E8H*  02F0H   03E0H   02E0H
         on  off  off     02F0H   03E0H   02E0H   0260H
         on  off   on     03E0H*  02E0H   0260H    ---
         on   on  off     02E0H   0260H    ---     ---
         on   on   on     0260H    ---     ---     ---

(* Bei älteren Revisionsständen sind die Port-Adressen 02E8H
und 03E0H gegeneinander vertauscht.)

Für jeden Kanal A..D kann eine Leitung IRQ=2/3/4/5 aktiviert
werden und zwar für Kanal A per SW2/1..4, für Kanal B per
SW2/5..8, für Kanal C per SW3/1..4 und für Kanal D per SW3/5..8.

Die Kanäle C und D werden über Flachbandkabel auf Montagewinkel
geführt, teilweise auf 2xDB25m, mitunter aus Platzgründen
(DC16C, DC25C, DC33C) auch kombiniert zu DB9m + DB25m.

     

 

  

 

                                                           C-SIO-17a

«
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen MS400 (Forts.)

Das Pinout der Adapter-Stecker J1 (C) und J2 (D) entspricht
1..9 den Pins 1..9 des DB9-Anschlusses (B), also 1:DCD, 2:RD,
3:TD, 4:DTR, 5:GND, 6:DSR, 7:RTS, 8:CTS, 9:RI.

Die Jumperblocks erlauben u.a. Signal-Vertauschungen i.S.v.
DTE/DCE-Steckerbelegungen; hierauf sollte verzichtet werden.

In den Systemen WYSE 2200, 210x, 2012i wird die dort ab Werk
vorgesehene Schnittstelle

        COM1: Port 03F8H, IRQ=4

ergänzt um

        COM2: Port 02F8H, IRQ=3    (A, T3/M3)
        COM3: Port 03E8H, IRQ=NONE (B, T4)
              Port 02E8H* IRQ=2    (C)
              Port 02F0H, IRQ=5    (D)

Dies ermöglicht den Anschluß von 4 Zusatz-Bildschirmen (WYSE-30)
und am Anschluß T4 (COM3:) den Betrieb eines Bon-Druckers
(IDP 560 oder CBM 530).

In den Systemen data-concept DC16C wurde aus systematischen
Gründen auf die Schnittstelle COM1: verzichtet und dieser
Adapter wie folgt konfiguriert:

        COM2: Port 02F8H, IRQ=3    (A, T3/M3)
        COM3: Port 03E8H, IRQ=4    (B, T4/M4)
              Port 02E8H* IRQ=2    (C)
              Port 02F0H, IRQ=5    (D)

Damit werden alle 4 seriellen Schnittstellen mit Interrupt-
Signalen versehen und erlauben überall den Betrieb von Zusatz-
Bildschirmen, auch an COM3:, hier wahlweise auch Bon-Drucker
oder ein analoges BTX-Modem. (In frühen Versionen von /pgobasic
war der Bon-Drucker für den Hauptbildschirm T1 fest mit COM3:
assoziiert.)

     

 

  

 

                                                            C-SIO-18 

«
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen MU440

SW1 erlaubt in den Positionen 1..3 das Einstellen bestimmter
Kombinationen von Port-Adressen:

SW1       1    2    3       A       B       C       D      (I)
----------------------------------------------------------------
         on  off  off     03F8H   02F8H   02B0H   02B8H  (02BFH)
        off   on  off     03F8H   02F8H   01B0H   01B8H  (01BFH)
        off  off  off     03F8H   02F8H   03E0H   03E8H  (026FH)
----------------------------------------------------------------
         on  off   on     02A0H   02A8H   02B0H   02B8H  (02BFH)
        off   on   on     01A0H   01A8H   01B0H   01B8H  (01BFH)
        off  off   on     03E0H   03E8H   02E0H   02E8H  (026FH)
         on   on  off     0280H   0288H   0290H   0298H  (016FH)

Werden A=COM1: und B=COM2: eingestellt (oberer Abschnitt), sind
damit IRQ=4 (COM1:) und IRQ=3 (COM2:) fest verbunden.

Für alle ANDEREN Port-Adressen kann eine GEMEINSAME Interrupt-
Signalisierung technisch korrekt aktiviert werden über:

SW1                         4       5       6       7       8
----------------------------------------------------------------
                          IRQ=2   IRQ=3   IRQ=4   IRQ=5   IRQ=7

Die Kanäle C und D werden über Flachbandkabel auf Montagewinkel
geführt, teilweise auf 2 x DB25m, mitunter aus Platzgründen
(DC16C, DC25C, DC33C) auch kombiniert zu DB9m + DB25m.

     

 

  

 

                                                           C-SIO-18a

«
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen MU440 (Forts.)

Das Pinout der Adapter-Stecker J1 (C) und J2 (D) entspricht
1..9 den Pins 1..9 des DB9-Anschlusses (B), also 1:DCD, 2:RD,
3:TD, 4:DTR, 5:GND, 6:DSR, 7:RTS, 8:CTS, 9:RI.

Die Jumperblocks erlauben u.a. Signal-Vertauschungen i.S.v.
DTE/DCE-Steckerbelegungen; hierauf sollte verzichtet werden.

Über die unter I in Klammern angegebenen Port-Adressen muß das
Interrupt-System dieser Adapter freigegeben werden; dies wird
sowohl von /pgobasic wie /pgoffice besorgt.

Dieser Adapter wird in zwei Varianten eingesetzt:

Soll der DB9-Anschluß auf der Adapter-Karte z.B. unter MS DOS
kompatibel zu COM3: (Port 03E8H, IRQ=ANY/NONE) für Bon-Drucker
verfügbar bleiben, wurde die Variante SW1/1..3= off/off/on
gewählt, dazu IRQ=2 (SW1/4=on).

In Systemen unter MS Windows 95/98/ME und bestimmten PnP-
Ausstattungen stehen regulär COM1: (Port 03F8H, IRQ=4) und
COM2: (Port 02F8H, IRQ=3) zur Verfügung. Erkennen BIOS oder
Windows jedoch Port-Adressen COM3: (03E8H) und/oder COM4:
(02E8H), werden mitunter mit jedem System Boot hierfür
automatische Konfigurationen eingestellt, die ohne Rücksicht
auf tatsächlich realisierte Technik hierzu IRQ=4 und IRQ=3
assoziieren und so wiederkehrende Fehlsteuerung auslösen.

Aus diesem Grunde wurde später die bevorzugte Einstellung
SW1/1..3= on/off/on zugunsten der Ports 02A0H, 02A8H, 02B0H,
02B8H abgeändert, verbunden mit dem gemeinsamen IRQ=5
(SW1/7=on). Dies entspricht der Werks-Voreinstellung (factory
default) und wird mit /pgoffice unter MS Windows 95/98/ME
bedient.

Unter MS Windows NT/2000 sind /pgoffice KEINE seriellen
Schnittstellen zugänglich; die mit MS DOS und MS Windows
95/98/ME verträgliche Zugriffsart wird hier nicht honoriert.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-19 

«
Adapter mit 8 seriellen Schnittstellen 8RS232

SW erlaubt die Auswahl von Port-Adressen aus einem Katalog von
4 Gruppen

SW     1   2     A1    A2    A3    A4      B1    B2    B3    B4
----------------------------------------------------------------
     off off   03F8H 02F8H 03E8H 03E0H   02F0H 02E8H 02E0H 0260H
     off  on   02F8H 01A8H 01B0H 01B8H   02A0H 02A8H 02B0H 02B8H
      on off   02A0H 02A8H 02B0H 02B8H   01A0H 01A8H 01B0H 01B8H
      on  on   03F8H 02F8H 02B0H 02B8H   01A0H 01A8H 01B0H 01B8H

Die Kanäle der Gruppe A werden auf einer Buchse DB37f auf der
Adapter-Karte, die Kanäle der Gruppe B über ein Flachbandkabel
an einem Montagewinkel ebenfalls per DB37f nach außen geführt
und dort mit einem kurzen Verteilerkabel auf je 4 x DB25m
übersetzt.

Über JP3 kann für die Gruppen A bzw. B getrennt eine gemeinsame
IRQ-Signalisierung zwischen IRQ=2..IRQ=7 eingestellt werden.

Die Einstellung IRQ=6 ist kritisch, da sie mit Signalen des
Disketten-Controllers kollidieren kann.

Für die Port-Adresse 03F8H (COM1:) ist IRQ=4 und für Port 02F8H
(COM2:) ist IRQ=3 fest assoziiert; über JP3 können weitere Ports
ihre IRQ-Signale auf IRQ=3 bzw. IRQ=4 leiten.

Die IRQ-Kombination ist technisch korrekt verknüpft i.S. eines
sog. shared interrupt.

     

 

  

 

                                                           C-SIO-19a

«
Adapter mit 8 seriellen Schnittstellen 8RS232 (Forts.)

Dieser Adapter-Typ erwies sich als äußerst praktisch in der
Verwendung in Systemen DC40C..DC120C; hier werden SW 1=on und
2=on konfiguriert, so daß COM1: und COM2: an 2 x DB25m der
Gruppe A nach dem von IBM hierfür definierten Standard verfügbar
werden. Der Multi-I/O-Controller dieser Systeme bietet dazu
COM3: (IRQ=2) an einem DB9m, wie er mit gleichen logischen und
mechanischen Eigenschaften verträglich in Vorgänger-Systemen
(z.B. DC16C) bereits für Bon-Drucker oder BTX-Modems verwendet
wurde.

Dies gewährleistet Stecker-Kompatibilität beim Ablösen älterer
Systeme.

In Systemen auf Pentium-Basis (DC133MO/WS etc.) finden sich die
Anschlüsse COM1: und COM2: regulär auf dem Mainboard integriert
vorbereitet. Hierzu wurde die Konfiguration SW 1=on und 2=off
gewählt. Die so eingestellten Ports 02AxH, 02BxH, 01AxH, 01BxH
sind unter MS Windows 95/98 NICHT zu konfigurieren; sie werden
dann sicher von /pgoffice erkannt und bedient.

Die automatische IRQ-Assoziation von /pgoffice erlaubt, auch
andere Signalisierungen als die vorgeschlagenen IRQ=5 für
Gruppe A und IRQ=7 für Gruppe B einzustellen, sogar IRQ=4 oder
IRQ=3. Dadurch werden diese Signale dann auch von anderen Ports
als COM1: bzw. COM2: generiert; dies kann jedoch eventuell zu
Verträglichkeits-Problemen bei Einsatz anderer Software führen.

     

 

  

 

                                                           C-SIO-19b

«
Adapter mit 8 seriellen Schnittstellen 8RS232 (Forts.)

Für das per JP2 einstellbare delay wird der Maximal-Wert (Jumper
zum ISA-Bus hin orientiert) empfohlen; denn dies ergibt wohl
sicherste Signalisierung ohne wahrnehmbare Beeinträchtigung der
Arbeits-Geschwindigkeit.

Der DB37-Anschluß führt die Signale für jeweils 4 serielle
Kanäle wie folgt: (1=N/C)

        DB37  Kanal             DB37  Kanal
----------------------------------------------------------------
          2   3 DCD              20   3  RI
          3   3 GND              21   3 DTR
          4   3 CTS              22   3 DSR
          5   3  RD              23   3 RTS
                                 24   3  TD

          6   4  RI              25   4 DCD
          7   4 DTR              26   4 GND
          8   4 DSR              27   4 CTS
          9   4 RTS              28   4  RD
         10   4  TD

         11   2 DCD              29   2  RI
         12   2 GND              30   2 DTR
         13   2 CTS              31   2 DSR
         14   2  RD              32   2 RTS
                                 33   2  TD

         15   1  RI              34   1 DCD
         16   1 DTR              35   1 GND
         17   1 DSR              36   1 CTS
         18   1 RTS              37   1  RD
         19   1  TD

     

 

  

 

                                                           C-SIO-19c

«
Adapter mit 8 seriellen Schnittstellen 8RS232 (Forts.)

Für Systeme DC60E wurde eine spezielle Konfiguration gewählt,
um weitere 4 serielle Kanäle zu integrieren:

Die am Adapter 8RS232 eingestellten COM1: und COM2: wurden mit
IRQ=4 für COM1: und IRQ=3 für COM2: eingestellt, allerdings
wurden auch die beiden übrigen Ports 02B0H und 02B8H mit IRQ=3
verbunden, also: JP3/A=IRQ3.

Die Gruppe B des 8RS232 wurde wie für DC40E konfiguriert (Port
01A0H, 01A8H, 01B0H, 01B8H mit IRQ=7), also: JP3/B=IRQ7

Dadurch stand für einen darüber zu montierenden Adapter IRQ=5
zur Verfügung, wahlweise assoziert mit den Ports 0280H, 0288H,
0290H, 0298H oder mit 02C0H, 02C8H, 02D0H, 02D8H.

Diese Konfigurations-Varianten werden inzwischen nicht mehr
empfohlen, um Kollisionen mit heute marktgängigen anderen
Dispositionen für diese Port-Adressen zu entgehen.

Die Bedienung der Ports 02C0H, 02C8H, 02D0H, 02D8H ist
inzwischen eingestellt; dies ist für 0280H, 0288H, 0290H,
0298H, allerdings erst zu einem späteren Zeitpunkt, ebenfalls
vorgesehen.

     

 

  

 

                                                            C-SIO-20 

«
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen 4RS232

SW1       7*   8     A1/B1   A2/B2   A3/B3   A4/B4    (I)
----------------------------------------------------------------
        off  off     01A0H   01A8H   01B0H   01B8H  (01BFH)
        off   on     02A0H   02A8H   02B0H   02B8H  (02BFH)
         on  off     03F8H   02F8H   01B0H   01B8H  (01BFH)
         on   on     03F8H   02F8H   02B0H   02B8H  (02BFH)

* Zusammen mit SW1/7=on sind beide Jumper JP2 (waagerecht d.h.
parallel zur Längesrichtung der Chips) zu schließen, zusammen
mit SW1/7=off sind sie zu öffnen; sie regeln die Signale IRQ=4
und IRQ=3 bei Verwendung der Ports 03F8H und 02F8H.

Der Adapter 4RS232 kann logisch wahlweise die Gruppe A oder B
des Adapters 8RS232 vertreten, paarweise eingesetzt also einen
Adapter 8RS232 exakt ersetzen. Dies können mechanische Gründe
bedingen:

In Flachgehäusen wie bei DC40C..DC120C kann ein Adapter-Board
voller Länge im mittleren Fach außen untergebracht werden; hier
empfiehlt sich 8RS232, der hier die unter Einbau- und Wartungs-
Aspekten günstigere Lösung bietet (Wärmestau, Erreichbarkeit
der Baugruppe).

     

 

  

 

                                                           C-SIO-20a

«
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen 4RS232 (Forts.)

In anderen Gehäuse-Ausführungen kann aber ein Board voller
Länge Probleme bereiten, wenn Kühlkörper des Mainboards im Wege
stehen o.ä. Hier bietet die Lösung mit 2 kürzeren Adaptern die
mechanisch günstigere Alternative bei im übrigen identischen
elektrischen und logischen Eigenschaften. Bei (Mini) Tower-
Gehäusen und Pentium-Mainboards kann es sich daher empfehlen,
1 x 8RS232 durch 2 x 4RS232 abzulösen. Dabei wird das gesamte
übrige System-Design nicht angetastet.

Alle vier Kanäle A..D werden an einer Buchse DB37f nach außen
geführt und über ein Verteilerkabel auf 4 x DB25m übersetzt;
dieses Kabel ist gleich beschaltet wie das entsprechende Kabel
des 8RS232 (s.d.).

Über SW1 kann mit den Positionen 1..6 wahlweise eine gemeinsame
IRQ-Signalisierung zwischen IRQ=2 und IRQ=7 eingestellt werden:

Die Einstellung IRQ=6 ist kritisch, da sie mit Signalen des
Disketten-Controllers kollidieren kann.

Für die Port-Adresse 03F8H (COM1:) ist IRQ=4 und für Port 02F8H
(COM2:) ist IRQ=3 fest assoziiert; über JP3 können weitere Ports
ihre IRQ-Signale auf IRQ=3 bzw. IRQ=4 leiten.

Die IRQ-Kombination ist technisch korrekt verknüpft i.S. eines
sog. shared interrupt.

JP3 ist in der Position 2-3 (zum Montagewinkel hin) zu
schließen, um das Interrupt-System der Adapterkarten per
Hardware zu aktivieren. In der Position 1-2 müßte dies per
Software geregelt werden; die Hardware-Variante ist somit von
besonderen Vorkehrungen in Bezug auf die Programmierung der
Ports unter (I) unabhängig.

     

 

  

 

                                                           C-SIO-20b

«
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen 4RS232 (Forts.)

In älteren Systemen auf Basis der Prozessoren bis incl. 486
(DC40E, DC60E..DC120E) arbeiten /pgobasic bzw. /pgoffice
üblicherweise unter MS DOS. Deren Multi-I/O-Adapter bietet
üblicherweise COM3: (IRQ=2) an einen Anschluß DB9m. Ein im
unteren Slot montierter Adapter 4RS232 bietet A1=COM1: und
A2=COM2: entsprechend SW1/7=on, 8=on, 4=on und führt die
restlichen Kanäle A3 und A4 über IRQ=5. Ein darüber montierter
zweiter Adapter ist konfiguriert SW1/7=off, 8=off, 6=on und
verknüpft alle Ports (logische Gruppe B) mit IRQ=7.

     

 

  

 

                                                           C-SIO-20c

«
Adapter mit 4 seriellen Schnittstellen 4RS232 (Forts.)

In Pentium-Systemen unter MS Windows 95/98 finden sich COM1:
und COM2: regulär auf dem Mainboard integriert vorbereitet.
Hier wird das erste Adapter-Board dazu SW1/7=off, 8=on, 4=on
konfiguriert, d.h. die hier möglichen Ports 03F8H und 02F8H
werden durch 02A0H und 02A8H ersetzt und gemeinsam mit IRQ=5
verknüpft. Ein darüber montierter zweiter Adapter benötigt
keine Veränderung: SW1/7=off, 8=off, 6=on und verbindet alle
seine Ports (logische Gruppe B) mit IRQ=7.



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