B-ETK-0 

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ETK-Station für den BMW DOS ETK


Lizenz-Gegenstand ...............................................  1

Einsatz des ETK - unabhängige Nutzung ...........................  1

Serielle Anbindung an moto-concept ..............................  2

Netzwerk-Anbindung an moto-concept ..............................  3
    technische Grenzen der Netzwerk-Anbindung ...................  4
    fremde Netzwerke ............................................  4

Technische Hinweise zu Netzwerken von P+G .......................  5
    Copyright-Hinweis zu P+G Prozeduren .........................  5
    Netzwerk-Betreuung ..........................................  5

beliebte Fehler (Deutung und Abhilfe) ...........................  6





Anschlüsse der ETK-Station ......................... Anhang DC-E2

Einzellizenz-Vertrag BMW ETK (Formular) .............. Anhang BMW

     

 

  

 

                                                             B-ETK-1 

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Lizenz-Gegenstand

Der BMW DOS ETK, der Elektronische Teile-Katalog von BMW,
ist eine Kombination aus Datenbank und Programm-Produkt zur
Information über Fahrzeuge dieses Herstellers. Die technische
Realisierung verwendet eine CD-ROM als Datenträger und einen
PC unter MS DOS als Instrument zur Anzeige. Die gebotenen
Informationen entsprechen in etwa denen der bisher verwendeten
Mikrofilme (Zeichnungen, Teile-Kataloge), jedoch werden hier
Wege für weitergehende Funktionen geebnet. Im Zusammenwirken
mit moto-concept ist hier z.B. erwähnenswert die Möglichkeit,
die mit dem ETK-Programm bestimmten Teile-Nummern abzulegen,
und zwar so, daß sie anschließend von moto-concept aufgenommen
werden können.

Für das Recht, das Recherchier-Programm zum ETK zu benutzen,
erhebt BMW eine kostenpflichtige (einmalige) Lizenz, für die
laufende Belieferung mit aktuellen CD eine monatliche Pauschale.

Die Aufnahme der von ETK bereitgestellten Daten in den Kreis
der Programme moto-concept besorgen P+G im Rahmen der Programm-
Pflege, d.h. hier im Rahmen der Nutzungs-Lizenz zu moto-concept.
Voraussetzung ist hierfür die System-Einbettung /pgonet (s.u.).

   

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Einsatz des ETK

Bauen Sie den ETK-Computer, Bildschirm und Tastatur zusammen,
schließen Sie die Stromversorgung an und schalten Sie ein.
Das System startet, wie Sie es von anderen Computern kennen,
und nach dem "Vorfilm" zeigt auch dieser Computer zuletzt C:>.

Legen Sie die BMW-ETK-CD ein. Drücken Sie dazu die Taste unter
der Schublade des CD-ROM-Laufwerks; die Schublade fährt kurz
darauf heraus. Legen Sie die CD mit der bedruckten Seite nach
oben zentriert ein und drücken Sie die Laufwerks-Taste erneut.
Nur bei eingefahrener Schublade kann die CD bearbeitet werden.
Betätigen Sie die Schublade nur per Taste, NICHT von Hand!

Der einfachste Einsatz des ETK ist der Solo-Einsatz, d.h. ohne
jede Verbindung mit irgendwelchen anderen Systemen. Tippen Sie
dazu an der Tastatur: ETK <enter>. Mit diesem Start des ETK
gilt die Bedienungs-Anleitung zum ETK, die Sie von BMW erhalten
haben. Die meisten Funktionen finden Sie sofort verständlich
im Bildschirm angeboten - das Programm ist bereits installiert.

     

 

  

 

                                                             B-ETK-2 

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Serielle Anbindung an moto-concept

Die von P+G ausgelieferte ETK-Station kann wahlweise als Zusatz-
Bildschirm zu moto-concept betrieben werden. Dazu verbinden Sie
(selbstverständlich nur bei ausgeschaltetem Gerät) die ETK-
Station mit der mitgelieferten Datenleitung zum Computer mit
moto-concept. Die Steck-Verbindungen sind unverwechselbar.
Wichtig ist allerdings, daß Sie die Verbindung herstellen, BEVOR
Sie moto-concept starten. Danach tippen Sie an der ETK-Station
(wie zum Start von moto-concept): PGO <enter>.

Eine Antwort, d.h. das Menu-Bild von moto-concept erhalten Sie
natürlich nur, wenn der angesprochene andere Computer auch unter
moto-concept arbeitet. Das ist genauso Voraussetzung wie zum
Betrieb anderer Zusatz-Bildschirme.

Bis zur Programm-Version moto-concept 10.0 erreichen Sie den ETK
aus dem Haupt-Menu über die Programm-Nr. 93 (BTX), weiter mit
der Nr. 02 (BMW), dort dann unter der Programm-Nr. 37 (ETK).
Ab der Version moto-concept 11.0 werden die Wege kürzer: Unter
der Programm-Nr. 43 ist ein Menu vorgesehen, über das mehrere
verschiedene Informations-Systeme angebunden werden können; dort
leitet die Nr. 02 sofort zum BMW ETK weiter.

Die serielle Anbindung arbeitet bereits in der System-Einbettung
/pgobasic: Hier arbeitet ein einziger Computer unter moto-concept
für mehrere Bildschirme und davon unabhängig noch für weitere
angeschlossene Drucker. Eine Datenübernahme (Teile-Liste) aus dem
ETK ist bei dieser technischen Anbindung nicht möglich.

Statt eines von Hand ausgefüllten Notiz-Zettels kann das ETK-
Programm die ausgewählte Teile-Liste auch drucken. Die ETK-Station
ist mit einem Parallel-Anschluß ausgestattet, der den Betrieb
eines Druckers ermöglicht. Allerdings halten wir die Netzwerk-
Anbindung (s.u.) für eleganter und effizienter.

Nach Abschluß von moto-concept (GAME OVER) erscheint wieder C:>,
d.h. Sie können den ETK unabhängig von moto-concept verwenden
(durch Eingabe von ETK, s.o.), ein anderes Programm starten, oder
den ETK-Computer ausschalten.

     

 

  

 

                                                             B-ETK-3 

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Netzwerk-Anbindung an moto-concept

In den von P+G installierten Netzwerken unter Novell Personal
NetWare (TM) kann die ETK-Station ebenfalls wahlweise allein
arbeiten (Eingabe: ETK), oder nach dem Start des Netzwerkes
(Eingabe: PGONET) als moto-concept Subsystem (Eingabe: PGO)
eingesetzt werden. Dies gilt für die System-Einbettung /pgonet.

Die technische Verbindung zwischen den Computern erfolgt mit
Koaxial-Kabeln. Zum Betrieb ist eine Lizenz für das Netzwerk-
Steuerprogramm für jeden beteiligten Computer erforderlich.
P+G bieten hierzu ein Netzwerk-Paket an, mit dem Sie eine ein-
malig zu zahlende Lizenz erwerben. Die Installation der Technik
und des Netzwerk-Steuerprogramms sind so einfach vorbereitet,
daß Sie dies ohne Spezial-Kenntnisse selbst besorgen können.
Weil die meisten Besteller der ETK-Station auf eine Netzwerk-
Lösung umsteigen wollen, haben wir die Anschluß-Elektronik
dafür sogar vorbereitet.

Für den Betrieb von moto-concept im Netzwerk lösen Sie eine
bisherige Lizenz (System-Einbettung /pgobasic) ab durch eine
Lizenz moto-concept /pgonet. Dabei können Sie alle bisher
benutzten Geräte weiterverwenden, zumindest soweit P+G diese
Geräte ausgestattet haben. Selbstverständlich benutzt /pgonet
auch die Datenbank von /pgobasic weiter.

Bis zur Programm-Version moto-concept 10.0 erreichen Sie den ETK
aus dem Haupt-Menu über die Programm-Nr. 93 (BTX), weiter mit
der Nr. 02 (BMW), dort dann unter der Programm-Nr. 37 (ETK).
Ab der Version moto-concept 11.0 werden die Wege kürzer: Unter
der Programm-Nr. 43 ist ein Menu vorgesehen, über das mehrere
verschiedene Informations-Systeme angebunden werden können; dort
leitet die Nr. 02 sofort zum BMW ETK weiter.

In der Netzwerk-Anbindung kann eine im BMW ETK durch Markieren
zusammengestellte Teile-Liste in den Programmen zur Auftrags-
Verwaltung (44+45) aufgegriffen und in einen Auftrag übernommen
werden. Dies geschieht analog zur Verarbeitung vorbereiteter
Auftrags-Pakete: Statt P schreiben Sie in der Positions-Zeile
den Kennbuchstaben E und nehmen damit Bezug auf die letzte
Arbeit mit dem ETK und die darin zusammengestellte Teile-Liste.
Sofern Sie dort ausgewählte Teile noch nicht in Ihrem Lager-
Bestand führen, können Sie entsprechende Karteikarten anlegen.

     

 

  

 

                                                             B-ETK-4 

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Technische Grenzen der Netzwerk-Anbindung

Im Unterschied zum mit /pgonet uneingeschränkt Netzwerk-fähigen
moto-concept kann der BMW ETK auch im Netzwerk nur an dem
Arbeitsplatz verwendet werden, der mit einer ETK-Station ausge-
stattet ist; mehrere ETK-Stationen können in demselben Netzwerk
mit moto-concept /pgonet zusammenarbeiten. Als Hauptursache
dieser Einschränkung ist der recht anspruchsvolle Platzbedarf
des ETK-Programms anzusehen.

Nach Rücksprache mit den betreuenden Personen im Hause BMW und
bei EPS ist mit einer Aufhebung dieses Hindernisses auch nicht
in näherer Zukunft zu rechnen. Hinzu kommt, daß die Last mehrerer
konkurrierend zugreifender Programme auf dieselbe CD zu deutlich
nachlassendem Daten-Durchsatz, d.h. zu erheblichen Wartezeiten
führen dürfte, der nicht durch den Einsatz schnellerer Laufwerke
(x-fach speed) zu kompensieren sein dürfte.

   

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fremde Netzwerke

Bei Netzwerken, die nicht von P+G eingerichtet werden, ist die
Brücke zum Datenaustausch (ETK-Teile-Liste an moto-concept) durch
den Netzwerk-Lieferanten einzurichten. Dieser System-Integrator
übernimmt VERANTWORTLICH die Konzeption und WEITERE BETREUUNG
des Netzwerkes. P+G liefern ihre zu erfüllenden Spezifikationen,
BMW die jeweils aktuelle Spezifikation zum ETK, ggf. gegen eine
Schutzgebühr. Der ausdrückliche Hinweis auf die verantwortliche
weitere Betreuung durch den Netzwerk-Lieferanten erfolgt auch
deshalb, weil sich sowohl BMW als auch P+G Änderungen an ihren
Produkten vorbehalten müssen.

     

 

  

 

                                                             B-ETK-5 

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Technische Hinweise

P+G verwenden zur Vernetzung Novell Personal NetWare (TM),
soft- und hardware-kompatible Interface boards entsprechend
NE2000 (IRQ=10, MEM=C800H, Frame=Ethernet 802.3) an BNC (RG58).

Das Konzept sieht ein Peer-to-Peer-Netzwerk vor mit einem
Server PGO für moto-concept und ist vorbereitet zur Adaption
von bis zu 7 weiteren Servern, um andere voll Netzwerk-fähige
Informations-Systeme (WDS Eclat ..) zusätzlich einzubinden.

Die Technik erlaubt den Betrieb von 30 Stationen (Computern)
auf einem Koaxial-Kabelstrang von max. 180 m Länge ohne weitere
technische Elemente (ausbaubar mit einem Repeater/Verstärker
auf 2 x 180 m und max. 50 Computer-Stationen).

   

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Copyright

Veränderungen an den von P+G bereitgestellten Prozeduren für die
Daten-Übernahme aus den Informations-Systemen an moto-concept
berühren Rechte von P+G an diesen Leistungen und werden von P+G
ausschließlich unter folgenden Bedingungen zugelassen:

Der System-Integrator übernimmt mit der Änderung verantwortlich
die Betreuung seiner Ergänzungen; dies schließt auch künftige
erneute Intergration ein bei Änderungen seitens P+G oder im
jeweiligen Informations-System. Die Änderungen sind dabei so
auszuführen, daß sie die von P+G vorgegebenen Prozeduren ergänzen
(nicht verdrängen). Die neu entstandenen Prozeduren sind P+G
sofort mitzuteilen; P+G sind in der weiteren Verwendung dieser
Informationen nicht beschränkt.

   

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Netzwerk-Betreuung

In einem Netzwerk zusammen betriebene Computer bilden eine
logische und technische Einheit, die unvermeidlich sensibler
wird, je weiter die betriebliche Durchdringung fortschreitet.
P+G legen daher großen Wert darauf, daß die Netzwerk-Betreuung
ausschließlich durch EINE kundige Hand erfolgt, denn nur so kann
hier eine verantwortliche Betreuung erbracht werden. Nicht mit
uns abgestimmte Eingriffe ziehen diese Verantwortung auf sich.
Wir formulieren und wollen diese deutliche Klarheit, um den
Anwender von moto-concept so weit wie möglich davor zu schützen,
sich in Krisenzeiten plötzlich allein oder vor unerwartet und
sprunghaft entstehenden Kosten zu sehen - es sei denn, er ist in
diesem Thema selbst ausreichend kundig und überblickt, was er tut.

     

 

  

 

                                                             B-ETK-6 

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beliebte Fehler

Es gibt Situationen, in denen ein Programm versucht, die ihm
aufgetragene Aufgabe zu erledigen, jedoch wegen technischer
Hindernisse ohne Erfolg. In vielen Fällen wird vom Programm
die Unmöglichkeit noch entdeckt, jedoch kann die Ursache nur
ungenau angegeben werden: zumeist meldet das Programm dann,
welche Operation versucht wurde (anstelle der Fehler-Ursache).
Gelegentlich ist nicht einmal dies mehr möglich. Solche Fälle
gibt es auch beim ETK-Programm:

Zu wenig freier Arbeitsspeicher

Startet das ETK-Programm, kommt aber nicht bis zum Eröffnungs-
Bild, oder nicht darüber hinaus, ist meistens zu wenig freier
Arbeitsspeicher die Ursache; dies verhindert dann, daß sich
das Programm bis zur vollständigen Arbeitsfähigkeit etabliert.
Diese Situation sollte bei von uns installierten ETK-Stationen
nicht vorkommen; zumindest solange nicht, wie keine neuere
Programm-Fassung installiert/aktualisiert wird und der Anwender
auf eigene Eingriffe in die System-Konfiguration verzichtet.

Im Netzwerk-Betrieb steht weniger freier Arbeitsspeicher für
das ETK-Programm zur Verfügung als im unabhängigen Betrieb.

Wenn der Computer jedoch auf keine Tastatur-Eingabe mehr reagiert,
bleibt zunächst nichts anderes übrig, als ihn auszuschalten und
nach einer Pause von ein paar Sekunden wieder einzuschalten.

Mit dem unabhängigen Betrieb (Start mit Eingabe: ETK) sollte
zunächst die Gegenprobe versucht werden um festzustellen, ob
nicht ein anderer Fehlertyp auch diese Betriebsweise hindert.

NO DRIVES!

Mit dieser Meldung reagiert das ETK-Programm gelegentlich auf
eine nicht rotierende CD. Ist die CD nicht korrekt eingelegt,
kann das Laufwerk evtl. nicht einwandfrei anlaufen, und das
ETK-Programm deutet dies als Ausfall der Station und blockiert
evtl. den Computer. Nach dem Aus- und Wiedereinschalten des
Computers genügt es dann zumeist, die CD-Schublade heraus- und
wieder hereinzufahren, um eine andere Positionierung der CD zu
bewirken. (Allerdings wären wir nicht sonderlich glücklich,
mit einem solchem Programm-Verhalten künftig ein Server-System
ausfallen zu lassen.)

     

 

  

 

                                                            B-ETK-6a

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beliebte Fehler (Forts.)

FEHLER BEI DER CD-INITIALISIERUNG. Bitte die CD überprüfen.

Bei dieser Meldung ist der Anfang wohl korrekt, die Folgerung
(CD überprüfen) jedoch häufig nicht zielführend. In einigen
Fällen ist zu wenig verfügbarer Arbeitsspeicher die Ursache
dafür, daß der CD-Betrieb nicht einwandfrei aufgenommen werden
kann (s.o.).

Ausfall der Grafik (Bildtafel-Anzeige)

Fällt nach einiger Bearbeitungszeit die Grafik-Darstellung aus,
obwohl rechts im Bild die Teile-Liste (noch) erscheint, sollten
Sie das ETK-Programm möglichst bald abschließen. Es gibt hier
wohl Situationen im Speicher-Management, die die Wiederverwendung
zwischenzeitlich freigegebener Bereiche behindern. Mit Verlassen
und erneutem Starten des ETK-Programms wird hier gewissermaßen
"aufgeräumt" und diese Situation entschärft.



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