B-DSN-0 

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Organisation von Daten-Beständen in Computer-Systemen


Dateinamen ......................................................  1

Datenträger/Medien und Laufwerke ................................  2
Ordner, Verzeichnisse (directories) .............................  3
Dateinamen-Erweiterung ..........................................  4

besondere Zeichen (und ihre Folgen) .............................  5
Schreibweisen und ihre Folgen ...................................  6

die Platzhalter-Zeichen ? und * .................................  7

Daten-Zugriff via Netzwerk ......................................  8
Was Sie schreiben und was Ihr Computer sieht ....................  9

     

 

  

 

                                                             B-DSN-1 

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Dateinamen

Datenbestände (sog. Dateien) werden in Computer-Systemen
üblicherweise durch symbolische Namen bezeichnet, z.B.

        KUNDEN          für eine Adresskartei,
        ETPREISE        für eine Preisliste,
        AGB             für einen Text ...

Der Computer (genauer: sein Betriebs-System) übersetzt diese
symbolischen Namen, die sich häufig am Inhalt des Datenbestands
orientieren, in die technischen Koordinaten, d.h. die
ORTSANGABE, WO z.B. auf einer Diskette oder Festplatte der
Inhalt der jeweiligen Datei notiert steht.

Wir kennen derlei schon von geografischen Ortsbezeichnungen,
etwa:

        Rio de Janeiro          22 S            43 W
        Rom                     42 N            12 E
        Hamm, Westfalen         51 N             7 E
        Kapstadt                34 S            18 E
        Greenwich               51 N             0 E
        Kingston, Jamaica       18 N            77 W

                             (Nord/Süd) bzw. (West/Ost)

(Angaben in Grad, (nicht Prozent) geografisch)

Die Angaben Hamm und Kingston zeigen jedoch noch ein weiteres
Problem auf; gelegentlich wird derselbe Name mehrfach in
unterschiedlicher Bedeutung verwendet: Orte namens Kingston
gibt es auch in Großbritannien und in Amerika, und Hamm ist
nicht nur der Name einer Stadt in Westfalen, sondern auch der
Name eines Stadtteils von Düsseldorf.

In diesen Fällen hilft man sich häufig damit, daß man den
Namen mit einem geeigneten Oberbegriff, üblicherweise mit einer
umfassenderen Ortsangabe ergänzt und dadurch qualifiziert.

Ähnlich organisieren Computer ihre Datenbestände: Sie übersetzen
den Namen einer Datei auf die Koordinaten (Spur/Cylinder,
Oberfläche/Kopf/Seite, Sektor etc.) des Ortes, an dem die Daten
aufgezeichnet sind.

     

 

  

 

                                                             B-DSN-2 

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Datenträger/Medien und Laufwerke

Dateien gleichen Namens können auf mehreren Datenträgern
angelegt sein (wie Städte gleichen Namens auf verschiedenen
Kontinenten), aber durchaus verschiedene Inhalte haben.

Der Bestand ADRESSEN auf der Festplatte könnte Lieferanten-
Adressen, der Bestand ADRESSEN auf einer Diskette dagegen
Kunden- oder Werbe-Adressen führen (oder umgekehrt).

In Systemen MS DOS oder MS Windows ist das Laufwerk A i.d.R.
das (erste) Disketten-Laufwerk, und Laufwerk C ist der Name
des (ersten) Festplatten-Laufwerks. Anstelle der Bezeichnung
eines Kontinents oder einer Insel schreibt man bei diesen
Systemen die Bezeichnung des Laufwerks VOR den Dateinamen
und koppelt beide Namen durch einen Doppelpunkt:

        A:ADRESSEN      (Kingston:Großbritannien)
        C:ADRESSEN      (Kingston:Jamaica)
        A:ETPREISE      (Cambridge:Großbritannien)

Es können weitere Laufwerke installiert sein, z.B. B für ein
zweites Disketten-Laufwerk, bzw. D..Z für weitere Festplatten,
CD-ROM-Laufwerke etc.

Bitte beachten Sie, daß alle Zeichen einer solchen Spezifikation
unmittelbar nacheinander zu schreiben sind und nicht durch
eingefügte Leerzeichen separiert werden dürfen.

     

 

  

 

                                                             B-DSN-3 

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Ordner, Verzeichnisse

Das Verfahren kann auch über mehrere Stufen geführt werden,
etwa:

        Kingston, Massachusetts, USA
        Kingston, Ohio, USA
        Kingston, Tennessee, USA
        .
        .
    oder:

        Cambridge, England, UK
        Cambridge, Idaho, USA
        Cambridge, Illinois, USA
        Cambridge, Massachusetts, USA

    bzw.

        Hamm, Düsseldorf, NRW, BRD, EU

Größere Organisations-Strukturen können so durch Gliederung
übersichtlicher werden. In Computer-Systemen wird dabei eine
streng hierarchische Schreibweise verwendet: der umfassendste
Begriff steht dabei links, das kleinste benannte Detail ganz
rechts; zwischen der Laufwerks-Bezeichnung und dem Dateinamen
eingefügte Zwischenstufen (sog. Ordner oder Verzeichnisse;
engl.: directories) werden durch den umgekehrten Schrägstrich
(backslash) abgegrenzt, z.B.

        C:\WINDOWS\...

bezeichnet einen Datenbestand des Betriebssystems MS Windows,

        C:\PGIMPORT\ETPREISE

bezeichnet ggf. eine per Internet oder Extranet übernommene
Preisliste.

Auch hierbei gilt, daß die ganze Datei-Spezifikation nicht durch
eingefügte Leerzeichen separiert d.h. auseinander gerissen
werden darf.

     

 

  

 

                                                             B-DSN-4 

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Dateinamen-Erweiterung

In vielen Fällen wird an einen Dateinamen noch eine Endung
(Erweiterung/Extension) angehängt. Gemeint ist der letzte mit
einem Punkt abgegrenzte Teil der Dateibezeichnung. Dieser gibt
häufig Hinweise auf die innere Struktur der enthaltenen Daten:

       .DAT   Datensätze mit fester Satzlänge                *)
              OHNE CR/LF-Satzabgrenzung

       .DOC   TAB-separierte Sätze mit CR/LF-Satzabgrenzung  *)

       .TXT   Datensäzte mit fester Satzstruktur             *)
              (ASCII-Text- oder ANSI-Text-Format)
              MIT CR/LF-Satzabgrenzung

       .ARJ   Sog. gepackte Dateien oder Archive, die        *)
       .LZH   komprimierte Bestände enthalten. Durch
       .ZIP   Kompression können günstigere Übertragungs-
              zeiten erreicht werden, allerdings muß ein
              solches Archiv zunächst wieder entpackt, d.h.
              das Original wiederhergestellt werden, bevor
              Programme wieder regulär damit arbeiten können.

              *) mehr dazu s.u. = Datenformate

Beispiel:

        C:\PGIMORT\12345.TXT

könnte eine Preisliste heißen, die ein Lieferer für einen
seiner Händler mit der Händler-Nr. 12345 bereitstellt; ihr
Inhalt sollte ASCII-Text enthalten, die Sätze (Zeilen) durch
die Markierung CR/LF gegeneinander abgegrenzt sein. Weitere
Beispiele:

        C:\PGEXPORT\ORDERS.NUF  Niemann + Frey Order
        C:\PGEXPORT\OQSMD.TXT   Suzuki Motor Order

Leider wird dieses System nicht von allen Datei-Produzenten
konsequent eingehalten. Darum ist für den Daten-Import nach
moto-concept hier eine gewisse kritische Vorsicht durchaus
angebracht. Die Datenbereitstellung aus moto-concept
(Datei-Export) ist dagegen konsequent pflegeleicht im Sinne
des gleich beschriebenen kleinsten gemeinsamen Nenners.

     

 

  

 

                                                             B-DSN-5 

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besondere Zeichen (und ihre Folgen)

Auf ein paar Besonderheiten sei noch hingewiesen:

In Systemen MS DOS ist der Name eines Verzeichnisses oder eines
Datenbestandes auf eine Länge von max. 8 Zeichen begrenzt, die
Namens-Erweiterung auf 3 Stellen; Buchstaben werden zu Versalien
(Großschrift) normiert.

Verwenden Sie bitte ausschließlich (große) Buchstaben A..Z,
die Ziffern 0..9 (und falls erforderlich die Zeichen $ _ #),
so nutzen Sie gewissermaßen den KLEINSTEN GEMEINSAMEN NENNER.
So benannte Dateien können sowohl in Systemen MS DOS wie auch
per MS Windows, Unix, Linux etc. verwaltet werden.

Vermeiden Sie nach Möglichkeit alles andere, was Ihre Tastatur
hergibt. Die folgenden Zeichen sind UNTAUGLICH, da sie u.a. zur
Interpunktion dienen, d.h. wie Satzzeichen verwendet werden:

        :  \  .  @  /  +  ?  *

Nun gibt es Zeitgenossen, denen eine Organisation mit 8 Zeichen
langen Namen nicht genügt, die auch Kleinbuchstaben, Umlaute
und Satzzeichen (inkl. Leerzeichen) zur Benennung ihrer
Datenbestände unbedingt brauchen, z.B.

        C:\MUSICBOX\"The Beatles"\"Penny Lane".MP3

MS DOS muß sie demnach enttäuschen, MS Windows, Unix und Linux
bieten hier etwas mehr Raum, allerdings nicht ganz ohne
Nebenwirkungen:

Während MS Windows wie MS DOS alle Buchstaben ohne Rücksicht auf
Groß- oder Kleinschrift als äquivalent akzeptiert, achten Unix
und Linux große und kleine Buchstaben als verschiedene Zeichen.

Enthält ein Name Leerzeichen, so ist der Name mit "Gänsefüßchen"
einzurahmen. Vorsicht: auch zwischen zwei Gänsefüßchen bleiben
bleiben \ und . wirksame Trennzeichen - eigentlich fast schade.

     

 

  

 

                                                             B-DSN-6 

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Schreibweisen und ihre Folgen

PREISE.TXT, Preise.TXT, Preise.txt wird von MS DOS wie von
MS Windows als variierte Schreibweise für dieselbe Datei
akzeptiert, Unix und Linux dagegen würden (können) so mehrere
verschiedene Dateien verwalten und voneinander unterscheiden.

Bauen Sie z.B. eine Internet-Präsentation auf, in der mehrere
HTML-Texte und dergleichen durch Verweise aufeinander verknüpft
sind, so kann der Testlauf unter MS Windows einwandfrei
erscheinen, laden Sie die Bestände aber zum System Ihres
Providers, der nicht selten Unix oder Linux basierte Systeme
einsetzt, würde eine Verknüpfung mit der Referenz (Link) zu
PREISE.TXT den Bestand preise.txt NICHT erreichen.

Es hat etwas von einer Mode (die etwas kneift), wenn plötzlich
ganze EDV-Abteilungen zur Kleinschrift konvertieren, jedoch
versäumen, ältere Vorträge, die noch aus der Großschrift-Zeit
stammen, gebührend zu berücksichtigen. MS Windows Systeme tun
ein übriges, wenn Sie Vorgaben wie z.B. BMW so geschrieben
akzeptieren und verwalten, jedoch anschließend als Bmw anzeigen.

Dieser Weg führt nach Babylon, und Verfremdungen dieser Art
können bei Licht besehen nicht als korrekt bezeichnet werden.

moto-concept entstammende Bestände werden daher generell mit
Großbuchstaben und nach 8.3-Konventionen gestaltet; das mag
einem Neuling antiquiert erscheinen, später wird sich die
Erkenntnis durchsetzen, daß hier Konsequenz Klarheit schafft
und viele Fehler vermeidet.

Wir können die Umwelt nicht schützen, aber wir wollen uns mit
ihr vertragen. Deshalb produziert moto-concept freiwillig nur
solche Dateinamen, die in allen Systemen verwendet werden
können.

     

 

  

 

                                                             B-DSN-7 

«
die Platzhalter-Zeichen ? und *

Eine ganz besondere Stellung haben die Zeichen ? und * (wildcard
oder auch Joker-Zeichen genannt).

Enthält eine Diskette oder ein Ordner/Verzeichnis einer
Festplatte mehrere ähnlich benannte Bestände, die alle zusammen
mit EINER Spezifikation einem Verarbeitungs-Programm zugeführt
werden sollen, so kann man deren Referenzierung allgemein d.h.
wie eine Schablone schreiben.

So können z.B. Preislisten-Bestände aus Kapazitätsgründen auf
mehrere Disketten aufgeteilt/verteilt werden, wie z.B. von
Fa. J.J.Matthies praktiziert:

        DARTZW01        bezeichnet den ersten bzw.
        DARTZW02        bezeichnet den zweiten Teil
        :               der Preisdatei (usw.)

Soll moto-concept beliebige Bestände als Daten-Quelle
akzeptieren, sofern nur die ersten Stellen DARTZW heißen, so
geben Sie vor:

        DARTZW??
oder
        DARTZW*

Das bedeutet im ersten Fall: das Programm akzeptiert jeden
Datenbestand, dessen Name mit DARTZW beginnt und mit zwei
weiteren beliebigen Zeichen fortgesetzt wird (die beiden
Fragezeichen ?? werden dabei einzeln gezählt). Im zweiten Fall
zeigt das Zeichen * an, daß AB HIER beliebige und beliebig
viele Zeichen im Dateinamen vorkommen dürfen; der Dateiname
darf hier also auch aufhören (ohne weitere Folgezeichen) oder
um eine oder um mehrere beliebige Stellen länger sein.

Im Extremfall bedeutet die Angabe A:\*.* also, dass das Programm
beliebige Dateien verarbeiten soll, denn sowohl der Dateiname
wie die Namens-Endung wird durch * und .* völlig frei gestellt.
Die einzige Forderung schreibt vor, daß die Daten im Laufwerk
A: (Diskette) erwartet werden und dort im Haupt-Verzeichnis
(nicht in einem Unterverzeichnis) geführt werden (das verlangt
der umgekehrte Schrägstrich).

     

 

  

 

                                                            B-DSN-7a

«
die Platzhalter-Zeichen ? und * (Forts.)

Nocheinmal das Beispiel der Fa. Matthies:

        A:\?A*.*        sieht dramatisch aus und meint:

beliebig benannte Bestände vom Disketten-Laufwerk A:, die im
Hauptverzeichnis (\) gefuehrt werden; das erste Zeichen des
Dateinamens ist freigestellt (?), aber an zweiter Stelle wird
der Buchstabe A gefordert; weitere Zeichen ab dritter Stelle
des Dateinamens beliebig und Dateinamen-Endung ebenfalls
beliebig.

Das riecht ein wenig wie fauler Kompromiß (und ist es auch),
aber es erlaubt eine Spezifikation für eine Daten-Quelle, die
so allgemein ist, daß sie alles zuläßt, was hier vorkommen kann:

        A:\DARTZW01
        A:\DARTZW02
           ...
        A:\RABATT.TXT
        A:\RAB900.TXT

aber immerhin vor einer irrtümlichen Verwechslung mit einer
Diskette schützt, die z.B. Bestände führt wie

        ETPREISE.XYZ    oder
        PC3SZM00.PGO    usw.

Mehr Sicherheit gegen Verwechslung ist unter diesen (gegebenen)
Umständen einfach "nicht drin", aber dennoch ist (nur durch das
an 2. Position geforderte A) nicht mehr jedem Irrtum Tür und Tor
geöffnet.

Das ganze funktioniert allerdings nur mit bereits bestehenden
Beständen und wenn das Verarbeitungs-Programm mit solchen
Vorgaben auch umgehen kann. Neu zu erstellende Bestände können
so nicht benannt werden; hier ist eine vollständige Namen-
Vorgabe mit "echten" Zeichen unentbehrlich. Und es funktioniert
nur mit Dateinamen und Namens-Endungen, nicht mit Namen von
Computern, Laufwerken oder Verzeichnissen.

     

 

  

 

                                                             B-DSN-8 

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Daten-Zugriff via Netzwerk

Zuletzt sei noch erwähnt, daß das ganz links zu spezifizierende
Laufwerk noch nicht der weitestreichende Ortsbegriff ist, den
Sie vorgeben können.

Vielmehr bezeichnen Sie in MS DOS oder MS Windows basierten
Systemen i.d.R. mit

        A: das (erste) Disketten-Laufwerk bzw.
        C: das (erste) Festplatten-Laufwerk

des LOKALEN Computers.

Diese Notation (Buchstabe gefolgt von einem Doppelpunkt) zur
Bezeichnung eines Laufwerks entstammt Dispositionen aus MS DOS
und wird von MS Windows weiterhin akzeptiert. Dadurch wird eine
recht gute Verträglichkeit gewährleistet.

In Netzwerk-Systemen können jedoch ganze Festplatten oder
einzelne Ordner (Verzeichnisse, directories) freigegeben
werden zur Verwendung durch andere Computer.

Für solche externen Bestände treten Computernamen und deren
Freigabe-Name an die Stelle der Laufwerks-Spezifikation:

                C:\PGIMPORT\PREISE.DOC

benennt z.B. eine lokale Preisliste im Verzeichnis PGIMPORT,

        bzw.    \\COMPUTER\FREIGABE\PREISE.DOC
        oder    \\EPC\DOWNLOAD\PREISE.DAT

benennt eine Preisliste auf einem anderen Computer-System
(im selben Netzwerk). Der Computer z.B. heißt EPC, dort wurde
ein Laufwerk oder ein Verzeichnis namens DOWNLOAD für externe
Zugriffe freigegeben, und eben dort findet sich der Bestand
PREISE.DAT.

Computernamen werden durch vorangestellte doppelte umgekehrte
Schrägstriche gekennzeichnet; es folgt anschließend der sog.
Suchpfad durch die (Unter-) Verzeichnis-Struktur (Abgrenzung
der einzelnen Namen durch \) und zuletzt der eigentliche
Dateiname und seine Erweiterung (Extension).

     

 

  

 

                                                             B-DSN-9 

«
Was Sie schreiben und was Ihr Computer sieht

In Systemen Unix und Linux sind dagegen die gewöhnlichen
Schrägstriche für //computer und /ordner/unterordner...
gebräuchlich; ebenso in den Spezifikationen für Internet-
Funktionen.

Gleichgültig, ob die Schrägstriche von Nordost nach Südwest
oder von Nordwest nach Südost zu schreiben sind:

1. Seinen Namen trägt der EXTERNE Computer, und zwar in der
   DORT hinterlegten Disposition mit Groß- und Kleinbuchstaben.
   Wenn Sie diesen Computer von außen ansprechen (referenzieren)
   wollen, gehört dazu also auch die Kenntnis der jeweiligen
   Buchstaben-Art (-Größe).

2. Der Freigabe-Name wird ebenfalls vom EXTERNEN Computer
   bestimmt, d.h. veröffentlicht. Für die Buchstaben darin
   gilt dasselbe wie für den Computernamen.

Auch wenn der veröffentlichte Freigabename außen wie ein
einfacher Name erscheint, kann er in der Organisation des
externen Computers ein irgendwo angesiedeltes Unterverzeichnis
bezeichnen: Stellt der externe Computer (Server), der DISCO
benannt wurde, sein Verzeichnis

        C:\"Eigene Dateien"\MUSICBOX\"The Beatles"

unter dem Freigabenamen BEATLES anderen im selben Netzwerk
zur Verfügung, und existiert z.B. dort der Bestand

        C:\"Eigene Dateien"\MUSICBOX\"The Beatles"\Revolver.MP3

so "sieht" ein anderer Computer (Client) diesen Bestand als

        \\DISCO\BEATLES\Revolver.MP3

(der Freigabename repräsentiert also wie ein Stenogramm eine
evtl. mehrstufige Original-Struktur, und es wird anders als
bei lokalen Laufwerk-Buchstaben KEIN Doppelpunkt angehängt).



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