94.87-0 

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DRUCK-ROUTEN festlegen


das Konzept der Druck-Routen ....................................  1

zur Festlegung der Druck-Routen .................................  2
    Grundzustand bei Auslieferung ...............................  2

Abrufe aus Station, Abrufe leiten ...............................  3

lokal aktive Druck-Routen .......................................  5
    Geräte-Anschluss: Device ....................................  7
    Betriebs-Art, Ansteuerung: I/Omode ..........................  8

Umlaute, eckige und geschweifte Klammern ........................  9

Bon-Drucker und Barcode-Drucker ................................. 10

     

 

  

 

                                                             94.87-1 

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das Konzept der Druck-Routen

Sämtliche Ihnen von moto-concept erstellten Auswertungen und
Dokumentationen (DIN A4) gehören zu einer von zehn Kategorien:

Route 0
        ist für Sonderzwecke reserviert und wird im
        regulären Betrieb nicht verwendet.

Route 1
        ist die Haupt-Route für alle statistischen
        Auswertungen, d.h. sammelt alle diejenigen
        Listen und Auswertungen, die in den unten
        folgenden Routen nicht beschrieben werden:
        Adress-Listen, Verzeichnisse, Sortimente,
        Preislisten, Umschlüsselungen im ET-Lager,
        Auftrags-Übersichten, Auftrags-Pakete,
        Kassen-Kontrollblatt, Journale, Erlös-Bericht,
        Umsatz-Berichte, Offene Posten,
        Bestands-Listen und Lagerbewertungen,
        Inventur-Zähllisten, Schläferliste etc.

Route 2
        ist zur späteren Verwendung reserviert.

Route 3
        bedient Drucke zur Teile-Disposition/-Order:
        Bestell-Vorschlag, Mindestbestand-Vorschlag,
        Protokolle Dispo-Übersicht und Umdisposition,
        Anfrage und Bestellung (Order),
        Liefer-Übersicht und Rückstände,
        Protokolle Waren-Eingang und Teile-Rückgabe,
        Teile-Umschlag, Gesamt-Preisliste etc.

Route 4
        leitet die Drucke aus der Auftrags-Bearbeitung:
        Angebot, Auftrags-Bestätigung, Lieferschein,
        Rechnung, Gutschrift, Kosten-Voranschlag, aber:

     

 

  

 

                                                            94.87-1a

«
das Konzept der Druck-Routen (Forts.)

Route 5
        druckt den Werkstatt-Auftrag aus der Auftrags-
        Bearbeitung, falls dieser auf einen anderen
        Drucker als die Kundenpapiere (Route 4)
        geleitet werden soll.

Route 6
        ist zur Verwendung durch etat-concept reserviert.

Route 7
        sammelt Adress-Etiketten und Versand-Aufkleber,
        Lagerfach-Etiketten und kleine Teile-Etiketten
        (Barcode-Etiketten werden wie Kassenbon-Drucke
        lokal am Bildschirm gedruckt).

Route 8
        Briefe (Serien-Briefe) aus der Brief-Disposition,
        Gewährleistungs- und Kulanz-Anträge: Diese
        Kombination erlaubt es, einen Text-Baustein
        als Druck-Muster zur Ausrichtung von Antrags-
        Formularen zu verwenden, sofern moto-concept
        für einen bestimmten Hersteller eigene Layouts
        unmittelbar ausfüllt.

Route 9
        ist zur späteren Verwendung reserviert.


Dieser Ansatz erlaubt es, eine Gruppe von Auswertungen von den
übrigen zu trennen und umzuleiten, z.B. auf einen eigens dafür
eingerichteten Drucker, der hierfür besonderes Papier (z.B.
vorgedruckte Formulare, Geschäftsbogen) bereithält.

Sie erreichen das Programm zur Disposition der Druck-Routen aus
dem Menu der System-Optionen (Nr. 94) über die techn. Optionen
(Nr. 94) unter der Programm-Nr. 87.

     

 

  

 

                                                             94.87-2 

«
zur Festlegung der Druck-Routen

Zu jeder Auswertungs-Kategorie können Sie eine Route festlegen,
d.h. bestimmen, wo die jeweiligen Auswertungen realisiert werden
sollen, und zwar abhängig davon, von welchem Arbeitsplatz sie
abgerufen werden.

Diese Arbeitsplätze/Computer werden als Stationen bezeichnet.

Zur besseren Veranschaulichung gehen die Beispiele von einem
Netzwerk-System mit 4 beteiligten Computern aus, nämlich:

    T1   Station 000   der moto-concept Server mit A4-Drucker
    T11  Station 001   ein moto-concept Client m. eigenem A4-Dr.
    T21  Station 002   ein moto-concept Client
    T31  Station 003   ein moto-concept Client mit Bon-Drucker

Die Kennungen T1, T11, T21 usw. werden in allen Menu-Angeboten
oben rechts vor dem System-Datum angezeigt.

Sie erkennen unschwer den Zusammenhang, daß die Stations-Nr.
identisch ist mit der Zahl, die zwischen dem Buchstaben T
(Terminal) und der letzten Ziffer 1 angezeigt wird. Andere
Endziffern 2, 3,... bezeichnen Nebenstellen (serielle ASCII-
Terminals an Systemen moto-concept /pgobasic) oder umschaltbare
Fenster (MDI-Feature bei moto-concept /pgoffice pro windows),
die von demselben Computer (derselben Station) unterstützt
werden.

   

«
Grundzustand bei Auslieferung

Im Auslieferungs-Zustand benötigt moto-concept einen einzigen
System-Drucker, der alle von beliebigen Bildschirmen abgerufenen
Drucke ausführt. Für kleine Systeme ist das eine ökonomisch
günstige und technisch einfache Lösung: in Systemen auf PC/AT-
Basis ist der mit den Druck-Daten versorgte Anschluß die sog.
erste Parallel-Schnittstelle (Device=P1) in der Betriebsart für
den IBM Graphics Printer (I/Omode=42, d.h. US ASCII, SET2).

Sie können diesen Grundzustand jederzeit wiederherstellen
(s.u.  -:Standard).

     

 

  

 

                                                             94.87-3 

«
Abrufe aus Station, Abrufe leiten

Wählen Sie aus dem Menu der technischen System-Optionen (94.94)
die Programm-Nr. 87 - bei Systemen moto-concept
/pgoffice pro windows bitte ausschließlich im roten Fenster;
die anderen Fenster sind ggf. vorher zu schließen.
Das Programm akzeptiert Aufrufe nur dann, wenn augenblicklich
keine Drucke bedient werden, so wie Reifen am besten an einem
stehenden Fahrzeug gewechselt werden.

Geben Sie nun die Stations-Nr. vor, für die Sie die Abrufe von
Auswertungen (um-) leiten wollen.

Nehmen wir beispielsweise an, Sie tun dies am Bildschirm T11,
also an einem moto-concept Client, der Station 001. Hier vom
Bildschirm T11 abgerufene Statistiken, Kassen-Kontrollblatt etc.
sollen am moto-concept Server (Station 000) produziert werden,
auch alle übrigen Drucke, jedoch nicht Angebote, Auftrags-
Bestätigungen ... Rechnungen (Kunden-Papiere).

Für diese Kunden-Papiere ist der Arbeitsplatz T11 (Station 001)
mit einem eigenen Drucker ausgestattet, und dieser Drucker ist
an der ersten parallelen Schnittstelle (P1) angeschlossen.

Nach Vorgabe der Stations-Nr. zeigt Ihnen der Bildschirm die
Disposition für Abrufe aus Station 001, Sie wählen die Option

                  -:Abrufe leiten

und tragen rechts im Bildschirm in die Tabelle ein:

        Abruf aus   Auswertung
          Station   wird
              001   realisiert
           Route#   an Station
        ----------------------
                0   000  (000: moto-concept Server)
                1   000
                2   000
                3   000
                4   001  (001: Umleitung an eigene Station)
                5   000
                6   000
                7   000
                8   000
                9   000

     

 

  

 

                                                             94.87-4 

«
Abrufe aus Station, Abrufe leiten (Forts.)

Aus dem Konzept der Druck-Routen oben entnehmen Sie, daß die
Kunden-Papiere Angebot...Rechnung zur Route/Kategorie 4 gehören,
also leiten Sie die Abrufe aus der Station 001 für Route 4 um
auf die eigene Station 001.

Alle anderen Auswertungen (der Routen 0 bis 3 und der Routen
5 bis 9) sollen weiterhin vom moto-concept Server (Station 000)
erstellt werden.

Wollten Sie auch die Werkstatt-Aufträge zur Station 001 leiten,
so wäre dementsprechend auch in der Zeile für die Route 5 die
realisierende Ziel-Station 001 einzutragen usf.

Bestätigen Sie Ihre Vorgaben zum Schluß mit +:OK.

Beachten Sie bitte, daß hierdurch die am moto-concept Server
(Station 000) abgerufenen Angebote...Rechnungen NICHT zur
Station 001 geleitet werden.

Sollen auch die von dort abgerufenen Angebote...Rechnungen an
Station 001 realisiert werden, so spezifizieren Sie bitte
zusätzlich für die Abrufe aus Station 000, daß die Routen 4
(und ggf. auch 5) ebenfalls an Station 001 realisiert werden
sollen.

Besorgen Sie dies für alle in Ihrem Netzwerk arbeitenden
Computer in dieser Weise.

     

 

  

 

                                                             94.87-5 

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lokal aktive Druck-Routen

Im Grundzustand nach Auslieferung sieht moto-concept vor, daß
der moto-concept Server ALLE Auswertungen an EINEM Drucker
ausgibt (und daß dieser Drucker am ersten/einzigen Drucker-
Anschluß betrieben wird - die Minimal-Ausstattung).

Für jeden weiteren Computer, an den Druck-Auswertungen geleitet
(delegiert) werden, ist nun noch jeweils dort eine Automatik
zu aktivieren, die dies auch realisiert.

moto-concept sieht dazu vor, daß an jedem Computer (an jeder
Station) bis zu 3 Hintergrund-Programme mitarbeiten. Diese
Hintergrund-Programme starten automatisch mit, wenn Sie an
dieser Station moto-concept starten. Umgekehrt bedeutet dies
allerdings auch, daß die Dienste dieser Hintergrund-Programme
nicht zur Verfügung stehen, solange an der betreffenden Station
moto-concept nicht arbeitet.

Für jeden von moto-concept zu versorgenden Drucker sollten Sie
ein Hintergrund-Programm vorsehen, nicht mehr, mindestens jedoch
eines (1). Ein einziges Hintergrund-Programm kann sehr wohl
auch zwischen mehreren Druckern umschalten. (Dagegen machen
mehrere Hintergrund-Programme, die sich um einen einzelnen
Drucker streiten müßten, nur wenig Sinn.)

Wählen Sie AN DER REALISIERENDEN STATION bitte die Option

        +:lokal aktive Druck-Routen

und geben Sie die Anzahl zu aktivierender Hintergrund-Programme
vor (1..3). (Geben Sie hier 0 vor, wird das Hintergrund-System
an dieser Station wieder geschlossen.)

Nach der Bestätigung +:OK ändert sich die Bildschirm-Anzeige,
und Sie werden gebeten, für jede Route festzulegen, welcher
Drucker mit der technischen Produktion der jeweiligen
Auswertung zu betrauen ist.

Um genau zu sein: Natürlich "sieht" der Computer nicht den
angeschlossenen Drucker. Vielmehr erhält er stattdessen die
Information, an welchem Anschluß (-Stecker auf seiner Rückwand)
die Signale zur Steuerung eines Druckers erzeugt werden sollen.

     

 

  

 

                                                             94.87-6 

«
lokal aktive Druck-Routen (Forts.)

Bitte regeln Sie dies stets FÜR ALLE 10 ROUTEN, auch dann, wenn
für die eine oder andere Route augenblicklich (noch) keine
Verwendung vorgesehen ist.

Am einfachsten geschieht dies dadurch, daß Sie nacheinander die
Routen 0 bis 9 anwählen und dazu die Offerte

        -:Standard

wählen. Zur jeweiligen Route wird dann Device=P1 und I/Omode=42
eingestellt. Das bedeutet: Ausgabe an Parallel-Port 1 (MS DOS
LPT1:) und Versorgung mit einer Daten-Codierung nach IBM SET II.

     

 

  

 

                                                             94.87-7 

«
Geräte-Anschluß: Device

Gefällt Ihnen das so nicht, wählen Sie die Route mit ihrer Nr.
erneut an und ändern Device ab in

        P1   für Parallel-Port 1 (LPT1:)
        P2   für Parallel-Port 2 (LPT2:)
        P3   für Parallel-Port 3 (LPT3:)

        S1   für Seriell-Port 1  (COM1:)
        S2   für Seriell-Port 2  (COM2:)
        S3   für Seriell-Port 3  (COM3:)
        S4   für Seriell-Port 4  (COM4:)

Ältere Systeme moto-concept /pgobasic und moto-concept /pgoffice
(rückwärts-verträglich mit MS DOS) akzeptieren auch

        T2   für Seriell-Port 1  (COM1:)
        T3   für Seriell-Port 2  (COM2:)
        T4   für Seriell-Port 3  (COM3:)
        T5   für Seriell-Port 4  (COM4:)

Bitte ändern Sie dies gelegentlich ab auf S1..S4.

   

«
Tip

Wenn irgend möglich, sollte bitte für die Route 1 Device=P1
spezifiziert werden (bleiben). Dieser Drucker ist typischerweise
mit weißem einfachen Papier ausgerüstet und kann auch die PRINT-
Primitive des Haupt-Bildschirms (Taste PRINTSCREEN/PRTSCR/DRUCK)
unterstützen. Dies ist eine nicht gering zu schätzende und Fax-
taugliche Einrichtung für Ihre Hilferufe dann, wenn Ihr Computer
Probleme meldet, deren teilweise sehr beharrliche Wiederholung
Ihnen einfach nichts sagt.

     

 

  

 

                                                            94.87-7a

«
Geräte-Anschluß: Device (Forts.)

moto-concept /pgoffice pro windows bietet darüberhinaus auch
die Device-Spezifikationen P4, P5,..P9 und die Bedienung sog.
GDI-Drucker.

Richten Sie mit MS Windows Drucker ein mit den Namen

        PGOFFICEP1
        PGOFFICEP2
        ..
        PGOFFICEP9

indem Sie mit der Windows-Offerte  Neuer Drucker  ggf. denselben
Drucker-Treiber für Ihren Laser- oder Tinten-Drucker erneut
einrichten, diesen neuen Drucker jedoch statt EPSONxy oder HP123
mit PGOFFICEP1 .. PGOFFICEP9 benennen.

Achten Sie bitte bei den Drucker-Namen PGOFFICEPx auf eine
exakt gleichlautende Groß-/Klein-Schreibung ohne eingefügte
Leerzeichen o.ä.

moto-concept /pgoffice pro windows geht dann wie folgt vor:

Findet es für eine Vorgabe (Device) P1..P9 bzw. S1..S4 einen
Drucker PGOFFICEP1 .. PGOFFICEP9 bzw. PGOFFICES1 .. PGOFFICES4,
so verwendet es diesen Drucker mit den dafür bei MS Windows
hinterlegten Spezifikationen (Schriftarten, Netzwerk-Umleitung
usw.).

Wird eine Drucker-Spezifikation PGOFFICEPx nicht angetroffen,
wird für P1 (und nur für P1) versucht, den als Standard-Drucker
definierten Drucker zu verwenden. Gibt es an der jeweiligen
Station keinen als Standard markierten Druckweg, versucht
moto-concept /pgoffice pro windows schließlich, die seit MS DOS
bekannten Anschlüsse LPT1:..LPT3: bzw. COM1:..COM4: direkt zu
erreichen.

Für P4..P9 wie für nicht vorhandene Ports schlägt auch dieser
Versuch fehl und damit alle Mühen, maximale Verträglichkeit
der Systeme untereinander herzustellen. Sie erhalten dann eine
entsprechende Fehleranzeige und müssen eingreifen.

     

 

  

 

                                                             94.87-8 

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Betriebs-Art, Ansteuerung: I/Omode

Wählen Sie die Betriebs-Art und Daten-Codierung aus:

    40  System-Standard, entspricht
        in Installationen /pgobasic und /pgoffice ..........: 42
        in Installationen /pgoffice pro windows ............: 43

    41  nationaler 7bit-Code nach ISO und DIN (deutsch),
        den viele (auch ältere) Drucker-Typen verstehen

    42  international eingeführter 8bit-Code für den IBM
        Graphics Printer (US ASCII, IBM SET2), den die
        meisten Zeilen-Drucker im Auslieferungs-Zustand
        ohne weitere Einstell-Arbeiten akzeptieren

    43  international eingeführter 8bit-Code wie z.B. für
        HTML-Texte (ISO 8859 "Latin-1", ECMA 94,
        nicht verfügbar mit /pgobasic und /pgoffice)

moto-concept stellt den zu druckenden Text in der angeforderten
Codierung zum Drucken bereit. Arbeiten Sie ohne (MS Windows)
Treiber, sendet moto-concept diese Daten direkt in die Daten-
Leitung zum Drucker; demnach ist dieses Gerät darauf abgestimmt
einzustellen.

Ist zum jeweiligen Drucker ein (MS Windows) Treiber aktiviert,
so werden die Druckdaten von diesem Treiber ggf. nachbearbeitet,
d.h. umcodiert. Dies erklärt, warum sich diese Kombinationen oft
bewährt haben:

/pgobasic oder /pgoffice       Universal/Nur Text + Codepage 850
mit I/Omode=42                 Generic/Text only  + Codepage 850

/pgoffice pro windows          Universal/Nur Text + TTY-Standard
mit I/Omode=43                 Generic/Text only  + US ANSI 1252

Sofern Sie einen seriellen Anschluß (Device=S1, S2..) benutzen
wollen, vergewissern Sie sich bitte, daß das angeschlossene
Gerät eingestellt ist auf eine Daten-Versorgung mit diesen
Eigenschaften:

        9600 baud, 8 bit data, no parity, 1 bit stop.

Für Parallel-Anschlüsse ist eine solche Spezifikation nicht
erforderlich.

     

 

  

 

                                                            94.87-8a

«
Betriebs-Art, Ansteuerung: I/Omode (Forts.)

ALLE System-Drucker müssen stets mit dem Start von
moto-concept eingeschaltet verfügbar sein, da sonst
kritische Signalzustände entstehen können. Diese
sind weniger von einer technisch gefährdenden Art,
vielmehr liegt das Problem in dem Umstand, daß ein
elektrisch ausgeschaltetes Gerät keine Signale erzeugt.

Damit entfällt ggf. die Möglichkeit anzuzeigen, ob das
Gerät Betriebsbereitschaft erreicht hat oder nicht.

Unglücklicherweise ist die Deutung der NICHT-Betriebs-
bereitschaft bei elektrisch ausgeschalteten Geräten
nicht immer zuverlässig. Kommt es dabei zu einer Fehl-
Interpretation (hält der Computer den ausgeschalteten
Drucker für operabel), verschwindet möglicherweise der
gesamte Druck spurlos im Draht der Datenleitung.

WICHTIG:

Bitte achten Sie darauf, daß Sie für alle Druckrouten,
die denselben Drucker benutzen (Eintrag unter Device),
auch denselben Eintrag unter I/Omode vorgeben. M.a.W.:
Wenn Sie den Eintrag unter I/Omode für eine Druck-Route
abändern, so ist gleichlautende Abänderung in allen
anderen Routen erforderlich, die gleiche Spezifikation
unter Device (dasselbe Ziel) haben.

     

 

  

 

                                                             94.87-9 

«
Umlaute, eckige und geschweifte Klammern

Druckt moto-concept die gewünschte Auswertung auf dem
gewünschten Drucker, jedoch stets anstelle von Umlauten
(ä,ö,ü...) eckige und geschweifte Klammern, oder z.B.
statt gewünschtem Buchstaben ö plötzlich gar nichts mehr
auf der restlichen Seite, so ist dies ein typisches Indiz
für unverträgliche Einstellungen in der Betriebsart des
Druckers (Einstellung am Drucker) und seiner Versorgung
mit Daten und Steuersignalen (s.o. Eintrag zu I/Omode).

Stehen Ihnen beide Möglichkeiten zur Verfügung, den
Drucker mit I/Omode=42 oder mit I/Omode=41 zu betreiben,
geben Sie bitte der Variante mit I/Omode=42 den Vorzug.

Von uns ausgelieferte Neugeräte (Drucker) folgen diesem
Standard.

     

 

  

 

                                                            94.87-10 

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Bon-Drucker und Barcode-Drucker

Bon-Drucker und Barcode-Drucker sind als Arbeitsplatz-Drucker
konzipiert, d.h. fest mit der Station auch logisch verbunden,
an der sie technisch angeschlossen sind.

Sie können so konfiguriert werden, daß sie die Arbeit an einem
Bildschirm/Fenster synchron begleiten; darum können sie NICHT
von anderen Arbeitsplätzen mitbenutzt werden. Deren Einrichtung
ist daher auch nicht hier beschrieben, sondern für

        Bon-Drucker im Kapitel 94.46

        Barcode-Etiketten im Kapitel 78

Die darin beschriebenen Konfigurations-Programme erkennen
automatisch, an welchem Arbeitsplatz sie gestartet werden und
verbinden die dort erhaltenen Vorgaben jeweils mit dem
Arbeitsplatz, von dem sie instruiert werden.

Bitte achten Sie also darauf, aus welchem Bildschirm-Menu
(T1, T11, T21..) Sie diese Programme ansteuern.



COPYRIGHT NOTE