Zielsetzung ..................................................... 1 der reguläre Ablauf Schritt für Schritt ......................... 1 effiziente Versorgung der Buchführung ........................... 4 |
Einmal monatlich sollten Sie sich einen umfassenden Überblick über Ihr Geschäft verschaffen. Die von moto-concept hierzu gebotenen Auswertungen und Dokumentationen kombinieren dies mit ein paar Aufräum-Arbeiten, die Vorträge für den Folge-Monat bilden und nicht mehr benötigte Aufzeichnungen freigeben. Diese Veranstaltung wird als Monats- Abschluss bezeichnet. Der Monats-Abschluss liefert wichtige Daten zur Buchhaltung, nicht nur für die Umsatzsteuer-Voranmeldung. Der Jahres-Abschluss bedeutet nichts wesentlich anderes, allein der betrachtete Zeitraum (und die darüber gebildeten Summen) sind größer. Die einzelnen Schritte werden nachfolgend erläutert.
Zum Ende eines jeden Monats sollten Sie die folgenden Schritte unbedingt besorgen: Beginnen Sie stets mit Ihrer täglichen Daten-Sicherung (vgl. Nr. 91). Verschaffen Sie sich einen Überblick über die laufenden Aufträge, und rufen Sie vorbereitete Gewährleistungs- und Kulanz-Anträge ab. Der eine oder andere Auftrag könnte aus einer Termin-Anfrage vorbereitet worden sein und wird doch nicht (mehr) benötigt. Auf diese Weise evtl. reservierte Teile sollten freigegeben werden. Dies geschieht automatisch, wenn Sie solche Auftrags- Torsos löschen. Auftrags-Übersichten wie Gewährleistungs- und Kulanz-Anträge (Fristen!) rufen Sie ab per Programm Nr. 48. |
Wechseln Sie nun zu den Chefzahlen, zum Menu Nr. 95. Drucken Sie für den zu Ende gegangenen Monat den Umsatz-Bericht über Fahrzeug-Verkäufe per Programm Nr. 14, insbesondere wegen der dort ausgewiesenen die Differenz-Steuer betreffenden Vorgänge. Wahlweise betrachten Sie die hier ebenfalls angebotene Nachkalkulation; die ist spätestens zum Jahres-Ende interessant. Soweit dies nicht im Rahmen des Tages-Abschlusses bereits geschehen ist, rufen Sie nun die Kassen-Kontrollblätter für alle von Ihnen geführten Kassen (00..99) ab, und zwar als 1:Abschluss- Bericht. Beide Abrufe bietet Ihnen Programm Nr. 19. Vergessen Sie nicht, hier die vorgetragene Einstellung 0:Zwischen-Bericht in 1:Abschluss-Bericht zu ändern. Wegen der herausragenden Bedeutung dieser Dokumente ist hier kein anderer Weg vorgesehen, die zugrundeliegenden Daten anders zu löschen als im Zusammenhang mit einem (dadurch gewährleisteten) Protokoll- Druck. Zur Minimal-Dokumentation eines Monats gehört dann noch der Erlös-Bericht, dessen Druck Sie ebenfalls per Programm Nr. 19 anfordern. Kassen-Kontrollblätter und Rechnungs-Journal zusammen mit dem Umsatz-Bericht über die Fahrzeug-Verkäufe und Erlös-Bericht genügen zur Versorgung einer Buchführung. ES IST NICHT NÖTIG, JEDE RECHNUNG EINZELN ZU BUCHEN (s.u.). |
Zu Gewährleistungs- und Kulanz-Anträgen sollten Sie per Programm Nr. 19 die dort angebotenen Journale dazu abrufen, und zwar ebenfalls als 1:Abschluss-Bericht. Diese Papiere eignen sich auch als kompakte Kontroll-Instrumente, welche Anträge inzwischen erledigt wurden und welche noch bearbeitet werden. Arbeiten Sie mit Offenen Posten, bietet Ihnen Programm Nr. 19 noch das Bank/Zahlungs-Journal, welches die nicht in Ihrem Geschäft besorgten Bezahlungen zu Ihrem Kassen-Kontrollblatt ergänzt (bitte ebenfalls als 1:Abschluss-Bericht abrufen). Erst dann, wenn alle abgerufenen Abschluss-Berichte korrekt gedruckt vorliegen, wählen Sie die Abruf-Programme erneut an und geben als Berichts-Art vor *:Daten-Freigabe. Programm Nr. 11 startet den Druck einer Offenen-Posten-Liste (ausgeglichene Positionen werden zur Dokumentation letztmalig gedruckt und danach automatisch gelöscht) und bietet bei Bedarf postfertige Erinnerungs-Schreiben. Weitere Analysen bietet Programm Nr. 15: sowohl Auswertungen zur Stempeluhr (erfaßte Personal-Zeiten incl. Nachmeldungen wie auch Soll/Ist-Vergleiche i.S. einer Zeit-Analyse der Aufträge) als auch Basis-Daten für Provisionen. (vgl. dazu auch Nr. 14). Zur Teile-Disposition versorgen Sie sich bitte unter der Programm-Nr. 17 mit Umschlag-Mengen, Teile-Hitliste (TOP 100), Vorschlägen zum Mindest-Bestand etc. Haben Sie sich mit allen gewünschten Statistiken versorgt, starten Sie bitte zum Schluß Programm Nr. 92 (aus dem Menu Nr. 90:Sonder-Funktionen), um nun nicht mehr benötigte Daten mit der Funktion M:Monats-Abschluss freizugeben. Zuletzt fertigen Sie bitte eine weitere Daten-Sicherung. Verwenden Sie dazu nicht die für die wochentägliche Sicherung vorgesehenen Datenträger. Wir empfehlen unbedingt, für diesen Sicherungslauf ein bis zwei separate Medien vorzusehen. Zum Jahres-Abschluss empfehlen wir eine analoge Vorgehensweise. |
Die hier folgenden Überlegungen gehen davon aus, daß Sie alle Verkäufe und Kassen-Bewegungen mit moto-concept Programmen erfassen und dokumentieren, ferner, daß Sie ein aussagefähiges System von Erlös-Arten angelegt haben und in allen Karteikarten zu den Bestands-Fahrzeugen, Teilen und Arbeiten verwenden. Der Bon-Drucker unterstützt einen unkomplizierten Barverkauf, so daß auch Kleinpreis-Teile mit zutreffenden Beständen geführt werden können. (Das ist nicht nur für die Buchführung wichtig.) Die debitorischen Offenen Posten werden automatisch vorgetragen und verfolgt. Für die nachfolgend zu besorgende Buchführung ENTFÄLLT damit DIE EINZEL-BUCHUNG ALLER RECHNUNGEN, GUTSCHRIFTEN und QUITTUNGEN: Die Kassen-Kontrollblätter und das Rechnungs-Journal zu einem Monat weisen alle Verkäufe brutto, netto und nach USt-Kategorien getrennt summiert aus; diese Papiere liefern also alle aus den Verkäufen resultierenden Basisdaten zur UST-VORANMELDUNG. Da auf den Rechnungen keine DIFFERENZSTEUER auszuweisen ist, berichtet darüber das Rechnungs-Journal ebenfalls nicht. Diese Informationen liefert der Umsatz-Bericht über Fahrzeug-Verkäufe (und würdigt auch das Saldierungs-Verbot). Buchen Sie daher alle Rechnungen und Gutschriften (aus dem Rechnungs-Journal) summarisch (nur nach USt-Kategorien getrennt) auf entsprechende Sammel-/Verrechnungs-Konten für Verkaufs- Erlöse und Umsatzsteuer. Verfahren Sie genauso mit der Summe der Quittungen aus den Kassen-Kontrollblättern. Was übrigbleibt, sind die wenigen Kassen-Einzahlungen und -Entnahmen für Wechselgeld, Blumendekoration etc. und die o.g. Differenzsteuer-Buchungen. Hier sorgen die Einzel-Buchungen für die nötige buchhalterische Transparenz. |