78-0 

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Das ETIKETTIER-SYSTEM in moto-concept


Etiketten-Arten .................................................  1
    Streifen-Etiketten ..........................................  1
    Barcode-Etiketten ...........................................  1

Barcode-Drucker .................................................  1
    Code39 ......................................................  2
    Code128 .....................................................  2
    EAN-Codes ...................................................  2
Barcode-Mix .....................................................  2
    Streifen-Etiketten und Barcode-Etiketten * Muster ...........  2a

besondere Etikettierungen .......................................  3

der Eintrag Etiketten-Druck in der Teile-Karteikarte ............  3
    keine Etiketten .............................................  3
    Etiketten je Lagerfach ......................................  3
    Etiketten je Stck. (Waren-Eingang und Umzeichnung) ..........  3

Disposition von Teile-Etiketten .................................  4
    Druck-Abruf von Streifen-Etiketten ..........................  4

zur Verwendung von Barcode-Etiketten ............................  5
    Einrichtung und Steuerung eines Barcode-Druckers ............  5
    Druck-Abruf einzelner Barcode-Etiketten .....................  6
    Serien-Abruf von Barcode-Etiketten ..........................  6

Barcode-Lesegeräte (Barcode Reader/Scanner)
    s. dazu Anhang D

     

 

  

 

                                                                78-1 

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Das ETIKETTIER-SYSTEM in moto-concept


   

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Etiketten-Arten

moto-concept unterscheidet zweierlei Arten von Etiketten,
die auch auf verschiedene Weise erstellt werden: schmale
Streifen-Etiketten mit zweizeiligem Eindruck und Barcode-
Etiketten (auch Balkencode-/Strichcode-Etiketten genannt),
die zusätzlich einen maschinell lesbaren Eindruck erhalten.

   

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(schmale) Streifen-Etiketten

Die schmalen Etikettier-Streifen können auf einem System-
Drucker (Nadel-Drucker) bedruckt werden, wenn dieser mit
entsprechender Endlos-Bahn ausgestattet wird (einbahnig
73,66 mm x 10,30 mm im Abstand von 1/2" untereinander,
z.B. Herma 8202).

Diese Etiketten zeigen zur Teile-Bezeichnung und -Nummer
wahlweise den Lager-Ort, den Verkaufs-Preis incl. MwSt.
oder keine zusätzliche Angabe. Verwenden Sie dazu einen
Drucker-Treiber Generic/Text-Only mit dem Papier-Format

  Endlospapier-Ununterbrochen: German Std.Endlos.

Nach der Programm-Version 35.0 haben wir das Programm
angepasst, da die bisherigen Etiketten schon länger nicht
mehr lieferbar sind. Besorgen Sie sich bitte alternativ

  Herma 8210            (88,9 x 23,0 mm)  oder
  Avery Zweckform 5101  (88,9 x 23,0 mm).

Falls Ihr Druck noch nicht zu diesem Format passt, rufen
Sie uns bitte an.

   

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Barcode-Etiketten

Zur Erstellung dieser Etiketten ist ein spezieller Drucker
erforderlich, der außer Buchstaben und Ziffern auch die
richtigen Streifen-Muster für Teile-Nrn. erzeugt, damit
diese später mit einem Lesestift, einem Scanner oder einer
sogenannten Lesepistole maschinell gelesen werden können.
Das maschinelle Lesen verfolgt das Ziel, die mitunter recht
lange Buchstaben- und Zahlen-Mixtur einer Teile-Nr. schnell
und sicher zu erfassen.

   

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Barcode-Drucker

Außer im Preis unterscheiden sich Barcode-Drucker auch
erheblich in der Art der Ansteuerung, d.h. die Versorgung
mit Daten und Spezifikationen zur Barcode-Erzeugung ist
nicht genormt, also von Modell zu Modell verschieden.
Um häufiges Vorlagen-Wechseln zu vermeiden, ist der Druck
von Barcode-Etiketten so organisiert, daß ein Bildschirm-
Arbeitsplatz mit einem speziellen Drucker ausgestattet
wird. Der Anschluß erfolgt technisch analog dem Anschluß
eines Bon-Druckers. Drucke von Auswertungen und Fakturen
auf einem System-Drucker bleiben so davon unbeeinflußt.

     

 

  

 

                                                                78-2 

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Code39

Diese Spezifikation regelt die Darstellung von Ziffern und
Buchstaben sowie weniger Sonderzeichen als Linien-Muster:
0..9, A..Z, Leerzeichen, Bindestrich und Punkt. Dafür gilt
seine Lesbarkeit als sehr sicher. Teile-Nrn. mit 16 Stellen
werden in ca. 75 mm Breite dargestellt.

   

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Code128

Dieser Code erlaubt die Darstellung von Ziffern, Buchstaben
und ALLEN Sonderzeichen, die nach DIN/ISO in den ASCII-
(7Bit-) Codierungen vorgesehen sind. Dies sind insgesamt
128 verschiedene Zeichen. Eine Teile-Nr. mit 16 Stellen wird
in ca. 55 mm Breite dargestellt. moto-concept sieht diese Art
der Codierung alternativ vor für diejenigen Fälle, in denen
Code39 wegen des Zeichenvorrats oder wegen geringerer Lese-
breite des eingesetzten Scanners nicht verwendet werden kann.

   

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EAN-Codes

EAN codiert ausschließlich Ziffern; typisch sind Nummern mit
8 und 13 Stellen Länge, die letzte Stelle ist eine Prüfziffer.
Der Vorteil einer 13-stelligen EAN-Codierung liegt darin, daß
sie außer der Artikel-Nr. eines Sortiments auch den jeweiligen
Lieferanten spezifiziert, m.a.W.: eine EAN ist sortiments-
übergreifend eindeutig. Hier hat ein Gremium, die Centrale für
Coorganisation (CCG), eine organisatorische Arbeit geleistet,
die der Sortiments-Trennung mit Vorbuchstaben bei moto-concept
entspricht. EAN verarbeitet moto-concept daher unmittelbar 1:1.
Produkte mit EAN-Codierung sind regelmäßig bereits mit einer
tauglichen Codierung ausgestattet, so daß hierfür der Druck
eigener Etiketten zumeist entfällt.

   

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Barcode-Mix

Moderne Lesegeräte erkennen alle der vorgenannten Codes und
können sie automatisch unterscheiden, d.h. Sie können diese
Codes in Ihrem Geschäft auch mischen. Einige Hersteller bringen
an einigen Produkten Barcodes nach Code39 oder Code128 an,
unterwerfen Sie jedoch leider häufig nicht so systematischer
Organisation wie EAN. So kann unterschiedliche oder nur
teilweise Sortiments-Auszeichnung eines Herstellers der
unmittelbaren Verwendung dieser Barcodes praktische Grenzen
setzen. Probleme in diesem Bereich überwinden Sie jedoch,
wenn Sie hier konsequent mit eigener Etikettierung arbeiten.

     

 

  

 

                                                               78-2a

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Streifen-Etiketten und Barcode-Etiketten * Muster

     

 

  

 

                                                                78-3 

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besondere Etikettierungen

Selbstklebende Etiketten können auf bestimmten Materialien
wie z.B. Leder, Kunstleder oder anderen Kunststoffen Spuren
hinterlassen, die sich nicht oder nur mühsam entfernen lassen.
Kleben Sie hier das Etikett nicht auf die Ware, sondern auf
einen Anhänger, auf die Umverpackung oder an das Regalfach.
Papier vergilbt schnell (Thermopapier noch schneller), wenn
es längere Zeit intensivem Sonnenlicht oder anderer großer
Hitze ausgesetzt wird. Wenden Sie Etiketten an Schaufenster-
Ware in den Schatten, und beziehen Sie die Preisauszeichnung
im Schaufenster mit anderen Mitteln in die Gesamtgestaltung
ein.

   

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der Eintrag Etiketten-Druck in der Teile-Karteikarte

Der Eintrag Etiketten-Druck in der Teile-Karteikarte regelt
grundsätzlich, welche Art der Etikettierung für das betr.
Teil vorzusehen ist.

   

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0:keine Etiketten

Dieser Eintrag wählt den Etiketten-Druck für das betr. Teil
ganz ab, z.B. für kleine unverpackte Teile, für die ein
Etiketten-Druck nicht lohnt, weil sie zu klein sind, oder
weil deren Wert separates Etikettieren nicht rechtfertigt.
Für Faßware (Oele) kann ähnliches gelten.

   

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1:je Lagerfach

Für Teile mit diesem Eintrag wird auf Abruf je Teile-Nr. EIN
Etikett geschrieben. Damit können sowohl im Ladenbreich wie
auch im Lager Regale, Fachböden etc. gekennzeichnet werden.
Diesen Eintrag verwendet moto-concept in neuen Karteikarten,
wenn Sie ihn nicht übersteuern.

   

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2:je Stck.

Teile mit dieser Kennzeichnung werden in besonderer Weise
behandelt. Mit dem Druck eines Wareneingangs-Protokolls
wird die zugegangene Menge aufgezeichnet, so daß ein nach-
folgender Etiketten-Abruf für diese Teile dieselbe Anzahl
Etiketten erstellt. Zur Umzeichnung dieser Teile nach einer
allgemeinen Preisänderung können auch Etiketten in der Menge
des aktuellen Lagerbestands abgerufen werden.

     

 

  

 

                                                                78-4 

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Disposition von Etiketten

Das Programm zum Erstellen von Teile-Etiketten erreichen
Sie über das Menu Nr. 70 unter der Programm-Nr. 78.

   

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Druck-Abruf von Streifen-Etiketten

Schmale Streifen-Etiketten werden auf einem System-Drucker
(Nadel-Drucker) bedruckt. Sofern Sie nicht einen eigenen
Drucker exclusiv für diese Aufgabe vorgesehen haben, ist vor
Abruf die Etiketten-Papierbahn einzurichten, und bevor Sie
wieder andere Drucke abrufen, sollten Sie auch wieder auf
dazu passendes Papier oder Formular zurückwechseln.

Streifen-Etiketten rufen Sie wahlweise ab nach lfd. Teile-Nr.
oder (zur Kennzeichnung von Regal-Fächern) nach Lager-Orten.
Außer der Teile-Bezeichnung und der Teile-Nr. können Sie
zusätzlich den Lager-Ort oder den Verkaufspreis incl. MwSt.
auf das jeweilige Etikett drucken lassen.

Beim Abruf nach lfd. Teile-Nr. bestimmen Sie zusätzlich, ob
Sie die Etiketten zur Markierung von Lager-Fächern oder zur
Auszeichnung eines jeden einzelnen Teiles wünschen:

Rufen Sie den Druck ab für Lager-Fächer, so erhalten Sie
Etikettier-Streifen für solche Teile, deren Karteikarte den
Eintrag führt 1:je Lagerfach.

Wählen Sie den Druck für den Waren-Eingang, so nehmen Sie
Bezug auf das zuletzt geschriebene Wareneingangs-Protokoll.
Das Programm für den Waren-Eingang überstellt nicht nur die
Zugangs-Menge in den verfügbaren Lager-Bestand, sondern achtet
besonders auf Teile mit dem Eintrag Etiketten-Druck 2:je Stck.
Für solche Teile wird jeweils die zugegangene Menge separat
notiert, so daß mit diesem Abruf die entsprechende Anzahl
Etiketten produziert werden kann.

Den Abruf zur Bestands-Auspreisung verwenden Sie in analoger
Weise zum Etiketten-Druck für Teile mit dem Eintrag 2:je Stck.
Anstelle eines Vortrags aus Waren-Eingängen verwendet das
Programm hier jedoch den aktuellen Lager-Bestand der Teile-
Karteikarte. Die typische Anwendung ist hier die erstmalige
Etikettierung eines Sortiments oder die allgemeine Preis-
Umzeichnung nach einer umfassenden Preis-Änderung.

     

 

  

 

                                                                78-5 

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zur Verwendung von Barcode-Etiketten

Das Konzept zum Druck von Streifen-Etiketten geht davon
aus, daß diese Art der Etikettierung zumeist Lager-Fächer
kennzeichnet, der Umstand des Papierwechsels relativ selten
ist (stört). Die Verwendung eines System-Druckers für diesen
Sonder-Zweck führt zu einer sehr kostengünstigen Lösung.

Der Druck von Barcode-Etiketten bietet analoge Ergebnisse
wie der Druck der Streifen-Etiketten, ist jedoch anders
organisiert. Barcode-Etiketten unterstützen das Ziel, häufig
Teile-Nrn. schnell und sicher zu erfassen. Diese Häufigkeit
begründet (neben technischen Details), einen System-Drucker
von den Störungen des Formular-Wechsels zu befreien und einen
eigenen Arbeitsplatz mit den entspr. Funktionen auszustatten.
Diese Ueberlegungen wiesen den Weg zu einem spezialisierten
Drucker, der an einem Arbeitsplatz mit diesem besonderen
Aufgabenbereich betrieben wird.

   

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Einrichtung und Steuerung eines Barcode-Druckers

Ein Barcode-Drucker wird an einem Bildschirm-Arbeitsplatz
ähnlich angeschlossen wie z.B. ein Kassenbon-Drucker. Diese
besondere Ausstattung ist moto-concept zunächst bekanntzu-
machen, und zwar an dem Bildschirm, an dem der Barcode-Drucker
betrieben wird. Im Menu 70 unter der Programm-Nr. 78 finden
Sie Gelegenheit dazu: Barcode-Steuerung an diesem Terminal.
Hier teilen Sie moto-concept mit, daß/ob ein Barcode-Drucker
verfügbar ist (und ggf. welcher Typ).

Ferner legen Sie hier fest, mit welcher Codierung Sie Ihre
Barcode-Etiketten ausstatten wollen, und ob Sie einen Preis-
Eindruck wünschen oder nicht. Diese Angaben sind Voraussetzung
für den Druck-Abruf von Barcode-Etiketten. Sie können vor
jedem Abruf neuen Bedürfnissen oder Erkenntnissen angepaßt
werden.

Fehlen diese Vorgaben, oder ist der Barcode-Drucker an einem
Bildschirm als nicht verfügbar eingetragen, wird der Abruf
zum Druck von Barcode-Etiketten nicht honoriert.

     

 

  

 

                                                                78-6 

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Druck-Abruf einzelner Barcode-Etiketten

An Bildschirm-Arbeitsplätzen, für die eine Barcode-Steuerung
(s.vor) spezifiziert ist, können Barcode-Etiketten erstellt
werden. Sie können diese Etiketten gezielt für einzelne
Teile-Nrn. anfordern; dabei wird die Suche nach der richtigen
Karteikarte ähnlich unterstützt wie in der Teile-Auskunft.

Erscheint die Anzeige der gewünschten Teile-Nr., starten Sie
den Etiketten-Druck mit der Funktionstaste + und geben danach
die gewünschte Anzahl Etiketten ein. Tippfehler können Sie
noch beliebig oft korrigieren. Erst mit einem zweiten Anschlag
der Taste <Enter> oder <Return> lösen Sie den Druck aus.

   

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Serien-Abruf von Barcode-Etiketten

Mit der Funktionstaste - schalten Sie das Programm um zum
Serien-Abruf. Legen Sie fest, zu welchem Teile-Nummernkreis
Sie welche Art der Etikettierung wünschen:

Rufen Sie den Druck ab für Lager-Fächer, so erhalten Sie
Barcode-Etiketten für solche Teile, deren Karteikarte den
Eintrag führt 1:je Lagerfach.

Wählen Sie den Druck für den Waren-Eingang, so nehmen Sie
Bezug auf das zuletzt geschriebene Wareneingangs-Protokoll.
Das Programm für den Waren-Eingang überstellt nicht nur die
Zugangs-Menge in den verfügbaren Lager-Bestand, sondern achtet
besonders auf Teile mit dem Eintrag Etiketten-Druck 2:je Stck.
Für solche Teile wird jeweils die zugegangene Menge separat
notiert, so daß mit diesem Abruf die entsprechende Anzahl
Etiketten produziert werden kann.

Den Abruf zur Bestands-Auspreisung verwenden Sie in analoger
Weise zum Etiketten-Druck für Teile mit dem Eintrag 2:je Stck.
Anstelle eines Vortrags aus Waren-Eingängen verwendet das
Programm hier jedoch den aktuellen Lager-Bestand der Teile-
Karteikarte. Die typische Anwendung ist hier die erstmalige
Etikettierung eines Sortiments oder die allgemeine Preis-
Umzeichnung nach einer umfassenden Preis-Änderung.



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