30-0 

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TEILE-DISPOSITION und WAREN-EINGANG


der organisatorische Rahmen .....................................  1
die Dienste der Programmgruppe - Dialog und Hintergrund .........  2

Order-Typen A,B,C,D (Terminierung, Konditionen) .................  3

Teile-Disposition ...............................................  4
    Einzel-Disposition ..........................................  4
    Sortiments-Disposition ......................................  4
        automatischer Bestell-Vorschlag .........................  5
    Dispo-Übersicht .............................................  5
        Termin-Änderung, Storno .................................  6
    Anfrage der Verfügbarkeit ...................................  6

Bestellung (Order) ..............................................  6
    via Internet/Extranet, Datex etc. s. Menu-Nr. 93

Waren-Eingang (nach Order-Nr.) ..................................  7
    Nachlieferungen .............................................  7
    das Wareneingangs-Protokoll .................................  8
    Waren-Eingang zur Kunden-Bestellung .........................  9
    Rückstände .................................................. 10
    von der Bestellung abweichende Liefer-Menge und Teile-Nr. ... 10

Sonderfälle - die Sonder-Order .................................. 11
    Waren-Eingang ohne vorherige schriftliche Bestellung ........ 11
    Teile-Rückgaben ............................................. 12

     

 

  

 

                                                                30-1 

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TEILE-DISPOSITION und WAREN-EINGANG


   

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der organisatorische Rahmen

Der Programmkreis 30 beschäftigt sich mit dem Teile-Lager
unter dem Aspekt der Beschaffung und Bevorratung.

Zentrale Begriffe sind neben der jeweiligen Teile-Nr.
- die Lieferanten-Nr. (Bestell-Adresse und Konditionen),
- die Terminierung (Tages-, Wochen- .. Monats-Bestellung),
- und ggf. eine Kunden-Nr. für individuelle Beschaffung.

Hierzu kann jeweils eine Bestell-Menge disponiert und
sodann im Verlauf des Geschäftsgangs verfolgt werden:
- Disposition (Planung, Vormerkung zur Bestellung),
- Order (Auslösen einer Bestellung beim Lieferanten),
- Waren-Eingang (Pflege der Bestände und Bezugs-Preise),
- Rückstände, Nach- und Ersatz-Lieferungen, Rückgaben.

Der augenblickliche Stand der Disposition kann jederzeit
am Bildschirm eingesehen und im Detail abgeändert werden.
Laufende Order können nach Teile-Nr., Lieferant, Kunde
oder Order-Nr. beauskunftet und nachbearbeitet werden.
Die Angaben am Bildschirm werden zunächst gesammelt, damit
noch Gelegenheit bleibt für Ergänzungen und Korrekturen.
Ist eine Order oder Lieferung dann komplett, wird deren
bestandswirksame Bearbeitung an die Dispo-Dienste abgegeben.

Als Dispo-Dienste fungiert eine Gruppe von automatisch im
Hintergrund ablaufenden Programmen, die eine Dispo- oder
Liefer-Übersicht zusammenstellen, die Positionen z.B. einer
Monats-Bestellung zur Tages-Order vorziehen (und umbewerten),
oder die nach der Erfassung von Teil-Lieferungen oder Liefer-
Abweichungen den Waren-Eingang protokollieren und dabei die
Lager-Bestände und -Werte aktualisieren. Das Wareneingangs-
Protokoll zeigt den Teile-Lagerort bzw. erinnert an Kunden,
sofern einzelne Positionen hier vorgemerkt sind. Inzwischen
ist der Bildschirm bereits wieder für andere Aufgaben frei.

Abgerundet wird das Bestellwesen durch diverse Auswertungen,
an denen sich eine manuelle Disposition orientieren kann
wie z.B. Umschlags-Häufigkeiten und Teile-Umschlüsselungen.
Maschinell überprüfte Mindest-Bestände kontrollieren die
Bevorratung, und erforderliche Nachbestellungen können Sie
automatisch zu Ihrer Disposition ergänzen (Bestell-Vorschlag).

     

 

  

 

                                                                30-2 

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die Dienste der Programmgruppe - Dialog und Hintergrund

Konzeption und Gliederung der Programm-Funktionen folgen
der Überlegung, im Bildschirm-Dialog schnelle Auskunft
und umfassende Einfluss-Möglichkeiten sinnvoll mit
automatisch ablaufenden Routine-Besorgungen zu kombinieren.
Dies sei kurz skizziert:

Einzelne Teile-Positionen können schnell und einfach am
Bildschirm disponiert werden. Das gleiche gilt für gezielte
Änderungen in der Bestell-Menge oder der Terminierung einer
bestimmten Position. Dagegen ist die Sicherung eines Lager-
Vorrats und die dazu erforderliche zuverlässige Nachbestellung
im großen Umfang eine Routine-Tätigkeit, wenn erst einmal
festgelegt ist, welche Teile in welchen Mengen bevorratet
werden sollen. Hier kann ein automatisch arbeitendes Programm
wertvolle Vorarbeit leisten. Automatisch arbeiten bedeutet in
diesem Zusammenhang, daß das Programm unabhängig von einem
Bildschirm die nötigen Mengen zur Nachbestellung ermittelt.
Bis dahin soll der Bildschirm für andere Aufgaben frei sein.

Beim Wareneingang wieder dasselbe: Das Feststellen der einge-
troffenen Teile und der Abweichungen von der ursprünglichen
Order wird durch Bildschirm-Auskunft ergänzt bzw. führt zu den
entsprechenden Nachträgen bei den noch im Computer notierten
Positionen. Das Aufstocken der Lagerbestände, das Ermitteln
der neuen Lagerwerte und ggf. das Drucken von Teile-Etiketten
kann danach wieder im Hintergrund ablaufen; der Bildschirm wird
dazu nicht benötigt und sollte neue Aufgaben unterstützen.

moto-concept bietet genau dieses Wechselspiel: Der Vorschlag
zur Teile-Nachbestellung und andere Auswertungen zur Disposition
können unabhängig von jedem Bildschirm entwickelt werden,
Änderungen und Ergänzungen werden im Bildschirm-Dialog geführt,
und die anschließenden Arbeiten besorgen wiederum "stille"
Programme, die Dispo-Dienste, im Hintergrund.

     

 

  

 

                                                                30-3 

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Order-Typen A,B,C,D (Terminierung, Konditionen)

moto-concept verwendet neutrale Kennzeichen zur Bezeichnung
der typischen Verfügbarkeit bestellter Teile (und evtl. davon
beeinflusster Bezugs-Kosten).
Gelegentlich verwenden verschiedene Lieferer unterschiedliche
Bezeichnungen, um verschiedene Versandarten/Konditionen
zu unterscheiden; sie lassen sich jedoch stets diesen von
moto-concept verwendeten Symbolen systematisch zuordnen.

In der EXPRESS-Disposition werden i.d.R. alle diejenigen       A
Teile versammelt, die eilig beschafft werden müssen.
Dazu können auch Sonder-Bestellungen für Kunden und
laufende Werkstatt-Aufträge zählen. Viele Lieferanten
nennen ihren Händlern eine Uhrzeit, bis zu der eingehende
Eil-Bestellungen (Order) noch am selben Tage zum Versand
kommen, somit am folgenden Werktag verfügbar sein können.

Die LAGER-Disposition nimmt diejenigen Teile auf, deren        B
Beschaffung nicht gar so eilig ist, z.B. zu Inspektionen
oder Unfall-Reparaturen, die über mehrere Werktage verteilt
erledigt werden können. Bezugskosten/Frachten sind für
den Händler oft günstiger als bei der Express-Disposition,
die Teile nur wenig später verfügbar.

Die Kondition GEWAEHRLEISTUNG bewertet die Beschaffung von     C
Teilen, die speziell in diesem Zusammenhang bezogen und
verwendet werden.

In der SONDER-Disposition finden sich solche Teile, für        D
die der Lieferant Sonder-Konditionen einräumt, etwa wenn
rechtzeitig vor der Saison Vorrats-Bestellungen aufgegeben
werden, die durch Umfang und Termin geeignet sind,
Saison-Spitzen zu dämpfen. Diese Konditionen sind jeweils
vor einer Disposition/Bestell-Aktion zu prüfen und ggf. per
Programm Nr. 23 unter dem betreffenden Lieferanten in die
Rabatt-Tabelle (Spalte 4/So) einzutragen.

     

 

  

 

                                                                30-4 

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Teile-Disposition

Der Aufgabenbereich umfasst Planung und Vormerkung
erforderlicher Teile-Bestellungen, sowohl zu bestimmten
Kundenwünschen wie auch zum Nachfüllen des im ET-Lager
gehaltenen Vorrats, und mündet in der Regel in einer an
den jeweiligen Lieferanten gerichteten Order (Bestellung).
Die Teile-Disposition geschieht also ausschließlich im
Geschäft des Händlers; sie stützt sich sowohl auf
automatisch zusammengetragene Vorschläge zur Nachbestellung
wie auf manuell am Bildschirm aufgegebene Vorträge, z.B.
aus Anlaß einer Unfall-Reparatur. Umdisposition ist stets
und in beliebigem Umfang möglich, bis ein bestimmtes
Bestell-Volumen in Bezug auf Mengen und Terminierung
geordnet, geprüft und "verabschiedet" wird, d.h. mit der
Order (Bestellung) verbindlichen Rang erhält.

   

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Einzel-Disposition

Das Programm zur Disposition einzelner Teile-Mengen am
Bildschirm erreichen Sie unter der Programm-Nr. 33.
Zum Bestellen von Teilen benötigt moto-concept zur betr.
Teile-Nr. eine angelegte Karteikarte, in der jeweils
zweckmäßigerweise der Lieferant und die Bestell-Kondition
(Bezugspreise, Rabatt-Gruppe) vorgetragen sind. Darum
kooperiert dieses Programm sehr eng mit dem Programm zur
Teile-Auskunft (Nr. 41), zu dessen Funktionen das Suchen
nach Teile-Nr. (einschließlich Durchgriff auf die Gesamt-
Preisliste und auf Umschlüsselungen) und das Anlegen neuer
(Lager-) Karteikarten gehört. Zu bestehenden Teile-Nrn.
ist von dort mit der Funktonstaste - der direkte Übergang
zu dieser Teile-Disposition vorgesehen.

   

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Sortiments-Disposition

Wegen der großen zu bearbeitenden Datenmenge ist die
Einzel-Disposition nicht mehr ideal, wenn es darum geht,
für das gesamte Teile-Lager oder für einzelne Sortimente
daraus die regelmäßige Bevorratung zu organisieren.
Unter der Programm-Nr. 38 finden Sie daher Auswertungen,
die umfassendere Beurteilungen zur Disposition Ihres
Teile-Lagers unterstützen, das sind Protokolle über den
bisherigen Teile-Umschlag, maschinell überprüfte Mindest-
Bestände, Hinweise auf Umschlüsselungen zu den im Lager
geführten Beständen, bis hin zum automatisch zusammenge-
stellten Vorschlag zur Nachbestellung.

     

 

  

 

                                                                30-5 

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automatischer Bestell-Vorschlag

Wegen der herausragenden Bedeutung einer regelmäßigen
Lager-Ergänzung wurde für diese automatische Funktion
eine eigene Programm-Nr. 32 reserviert. Nutzen Sie diesen
Service zur Durchforstung einzelner Sortimente oder der
gesamten Lagerkartei, um bei unterschrittenen Mindest-
Beständen automatisch an erforderliche Nachbestellungen
erinnert zu werden. Die so automatisch zusammengetragenen
Bestell-Positionen können Sie anschließend ebenfalls
per Programm Nr. 33 einzeln und gezielt überarbeiten,
m.a.W: an das Programm übertragen Sie die Routine-Arbeit,
aber die (wirtschaftliche) Regie behalten Sie selbst.
Im Programm Nr. 38 finden Sie weitere Unterstützung, wenn
Sie eine gedruckte Dispo-Übersicht mit Warenwert-Summen
je Terminierung und Lieferant wünschen, oder wenn Sie eine
Termin-Linie vollständig löschen oder zu einer anderen
Terminierung überleiten (kombinieren) wollen.

   

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Dispo-Uebersicht

Die aktuell zur Bestellung vorgemerkten Positionen
können in der Dispo-Übersicht vor Order überprüft werden.
Die Auswertung liefert je Lieferant nach Terminierung
getrennte Warenwert-Summen; ggf. erreichen Sie durch
Variation der Terminierung einzelner Positionen einen
Bestellwert mit günstigerer Kondition.

Sie können eine oder mehrere Terminierungen (A,B,C,D)
vorgeben; ohne d.h. bei leerer Vorgabe berichtet die
Dispo-Übersicht über alle vorgefundenen Termin-Linien.
Geben Sie eine Lieferanten-Nr. vor, so muß sie einen
gültigen Lieferanten bezeichnen. Tragen Sie keine
Lieferanten-Nr. (Null) vor, so berichtet die Dispo-
Uebersicht über alle Lieferanten, zu denen unter den
vorgegebenen Terminierungen Dispo-Positionen bestehen.

     

 

  

 

                                                                30-6 

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Termin-Änderung, Storno

Wollen Sie die Terminierung aller Dispo-Positionen eines
Lieferanten abändern, so kann dies im Bildschirm-Dialog
eine ganze Menge Arbeit bedeuten. Aber evtl. erreichen Sie
günstigere Einkaufs-Bedingungen, wenn Sie das Volumen
mehrerer Terminierungen zu einer Linie zusammenfassen.

Die Dispo-Uebersicht bietet daher die Option Umdisposition.
(Zum Druck eines Protokolls lassen Sie den automatischen
Vortrag einfach stehen: 0:keine Änderung.) Zur Änderung der
Terminierung geben Sie hier das neue Termin-Kennzeichen vor,
mit dem die oben durch die Angaben Lieferant und Termin-
Filter ausgewählten Positionen ausgestattet werden sollen.

In gleicher Weise können Sie auch die Disposition einer
ganzen Termin-Linie löschen. Allerdings wirkt die Löschung
nur auf Lager-Dispositionen; Dispo-Positionen mit einer
eingetragenen Kunden-Nr. werden nicht gelöscht.

   

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Anfrage

Mit der Anfrage kann die Verfügbarkeit von Teilen vorab
erfragt werden, bevor Sie eine Bestellung (Order) aufgeben.
Besondere Bedeutung erhält diese Funktion, wenn Sie z.B.
zur Erledigung eines Auftrags die vollständige Verfügbarkeit
mehrerer Teile absichern wollen, und wenn der betreffende
Lieferant dies in einem automatischen Dialog (Btx/Datex)
zu klären ermöglicht.

   

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Bestellung

Mit dem Abruf einer Bestellung werden die Dispo-Positionen
einer bestimmten Terminierung verbindlich geordert.
Wenn eine automatische Daten-Übermittlung (per Btx/Datex)
erfolgen kann, bietet moto-concept diese Spezifikation an.
In eine Bestellung (Order) übernommene Positionen werden vom
Programm zur Teile-Disposition (33) nicht mehr angezeigt;
Bestellungen für Ihr Teile-Lager werden in der jeweiligen
Teile-Karteikarte als Bestell-Ausstand ausgewiesen.
Kunden-Bestellungen verändern den Bestell-Ausstand nicht.
Verwenden Sie zur Prüfung erwarteter Lieferungen bitte das
Programm Liefer-Uebersicht (35). Hier erhalten Sie zu jedem
Lieferanten sowohl Auskunft über laufende Order als auch
über die für die nächste Bestellung dort vorgetragenen
Positionen. Zur ET-Order via Internet etc. s. Menu Nr. 93.

     

 

  

 

                                                                30-7 

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Waren-Eingang

Mit dem Abruf einer Bestellung (Order) werden die darin
zusammengestellten Dispo-Positionen verbindlich, d.h.
Lager-Dispositionen werden unter der jeweiligen Teile-Nr.
als Bestell-Ausstand (laufende Order = erwarteter Zugang)
nachgewiesen. Außerdem hält moto-concept die einzelnen
Order-Positionen fest, um den erwarteten Wareneingang mit
automatischen Diensten zu unterstützen.

Da in vielen Fällen ein hoher Liefergrad erreicht wird,
kann moto-concept mit der Order die Bestell-Menge gleich
als erwartete Liefer-Menge vortragen. Trifft die Ware exakt
wie bestellt ein, kann mit diesen so vorbereiteten Daten
sofort der Waren-Eingang automatisch gebucht werden.
Weicht die Lieferung von Ihrer Bestellung ab, so brauchen
Sie lediglich einige (wenige) Positionen nachzubearbeiten,
indem Sie hier die tatsächlich erhaltenen Mengen und ggf.
als Nachlieferung erwartete Rückstände eintragen. In jedem
Fall bedeutet dies weniger Arbeit als das erneute Erfassen
des gesamten Eingangs-Lieferscheins.

Das Programm zur Bearbeitung von Waren-Eingängen erreichen
Sie über die Programm-Nr. 34. Die Order-Nr. verbindet die
zugrundeliegende Bestellung und die zugehende Ware. Alle
zu dieser Order gehörenden Positionen können danach nach
der lfd. Teile-Nr. aufgeblättert und Lieferabweichungen
eingetragen werden.

   

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Nachlieferungen

Erhalten Sie Nachlieferungen zu verschiedenen Bestellungen,
kann es Ihre Arbeit vereinfachen, wenn Sie die Teile-Nrn.
ohne Rücksicht auf die jeweils ursächliche Order-Nr. direkt
anwählen können. Unter der Funktionstaste - schalten Sie
das Erfassungs-Programm für den Wareneingang in diese
Betriebsart um.

     

 

  

 

                                                                30-8 

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das Wareneingangs-Protokoll

Am Bildschirm bearbeiten Sie stets die Positionszeilen
Ihrer Bestellung. Sie können diese Arbeit jederzeit unter-
brechen und später fortsetzen, Nachträge und Korrekturen
anbringen. Auf die in der Lager-Karteikarte eingetragenen
Bestände etc. bleibt dies noch ohne Wirkung. Bitte denken
Sie in diesem Zusammenhang auch an die Order mit Vortrag
der Bestellmenge als Liefermenge: Beim Wareneingang werden
am  Bildschirm nur noch die wenigen Positionen nachbearbeitet,
bei denen Änderungen zu notieren sind. In allen anderen
Positionen ist die Liefermenge ja bereits (richtig) vorge-
tragen, aber der Bestands-Eintrag in der Karteikarte muß
noch bis zum tatsächlichen Wareneingang warten.

Wenn Sie alle Nachträge zu einer Order-Nr. erfasst haben,
beauftragen Sie den Dispo-Dienst W:Wareneingang, nunmehr
diesen Zugang (incl. Nachlieferungen) in die Bestände der
Karteikarten zu übernehmen. Dabei werden gleichzeitig alle
aktuellen Bezugspreise eingetragen, und zur Lagerbewertung
wird ein durchschnittlicher Einkaufspreis ermittelt.

Das gedruckte Wareneingangs-Protokoll zeigt den Lager-Ort,
um das Einsortieren der Teile zu erleichtern. Verbleibt
kein Rückstand, wird die Order-Position danach gelöscht;
rückständige Mengen werden in entspr. Erinnerungs-Positionen
festgehalten.

     

 

  

 

                                                                30-9 

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Waren-Eingang zur Kunden-Bestellung

Bis zum Waren-Eingang bleiben Kunden-Nr. und Bestell-Notiz
bei der Position gespeichert, im Protokoll eines Waren-
Eingangs finden Sie zum letzten Mal diese Angaben, damit
Sie Ihren Kunden schnell über die Verfügbarkeit des
bestellten Teiles informieren können (Telefon-Nr.).

Die gelieferte Menge wird (wie bei einem Lager-Zugang)
dem verfügbaren Lager-Bestand zugerechnet und kann sofort
wie anderer Lager-Bestand fakturiert werden. Auf eine
weitere separate Bearbeitung dieser Kunden-Bestellungen
wurde nach intensiver Diskussion mit vielen Händlern
verzichtet: Werden bestellte Teile später vom Kunden nicht
abgeholt, und erfolgt auf ihr Vorhandensein kein Hinweis
durch den ausgewiesenen Lagerbestand, entsteht ein
vermeidbares Risiko, daß diese Teile evtl. erneut bestellt
werden anstatt die bereits vorhandene Ware abzusetzen.

Damit entfällt auch das Nachbearbeiten von im Computer
geführten Reservierungs-Listen - eine Art von Arbeit, die
nach aller praktischen Erfahrung immer wieder wegen anderer
wichtiger Tätigkeiten verschoben würde. Diese unerwünschten
stillen Reserven werden wohl besser begrenzt, wenn die
für einen Kunden bestellten Teile separat abgelegt werden,
oder wenn diese Teile (z.B. mit einem Aufkleber/Anhänger
versehen) ihren regulären Lagerplatz erreichen.

     

 

  

 

                                                               30-10 

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Rückstände

Für Teile, die nicht im Zuge der vorgesehenen Bestellung
geliefert werden konnten und später nachgeliefert werden,
kann der Lieferer veränderte Bezugskosten vorsehen, etwa
um einen relativ ungünstigen Bezugsrabatt aus einer Tages-
Bestellung in dieser Situation zu bereinigen.

Solche Teile, die nicht mit dem regulären Waren-Eingang
zur Order (Bestellung) geliefert werden, kann moto-concept
in einer Rückstandsliste führen. Soll dabei der Einkaufs-
Preis umbewertet werden, ist unter dem Lieferanten der
für solche Rückstände geltende Rabattsatz in der Spalte
J/RStd einzutragen. Sollen die Einkaufspreise rückständiger
Teile bei Nachlieferung nicht umgerechnet werden, so ist
in dieser Spalte 0,00 einzutragen.

   

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von der Bestellung abweichende Liefer-Menge und Teile-Nr.

In speziellen Fällen kann der Lieferant baugleiche Teile
unter anderer (umgeschlüsselter) Teile-Nr. liefern, evtl.
auch gemischt, d.h. eine Teilmenge Ihrer Bestellung wird
mit dergleichen, der Rest mit einer anderen Teile-Nr.
ausgeführt. Gehen Sie in diesem Fall wie folgt vor:

Wählen Sie die betr. Teile-Position in der Order an, und
tragen Sie dort die tatsächlich erhaltene Liefermenge ein.
Hier ist ja von Ihrer (alten) Teile-Nr. die Rede; stellen
Sie die Liefermenge zu Null, wenn alle gelieferten Teile
mit einer anderen (umgeschlüsselten) Teile-Nr. kommen.
Übersteuern Sie die automatische Rückstands-Vorgabe mit
Null, wenn zu dieser alten Teile-Nr. keine Nachlieferung
avisiert wird. Legen Sie dann UNMITTELBAR DANACH eine
neue Position an, mit der Sie die neue Teile-Nr. und die
darauf entfallende Liefermenge und ggf. einen Rückstand
notieren. In diesem Fall kann moto-concept die neue
Position mit der laufenden Order verknüpfen und so den
gesamten Waren-Eingang dieser Order komplett bearbeiten.
Soweit erforderlich, können Sie für neue Teile-Nrn. auch
neue Karteikarten integriert anlegen.

     

 

  

 

                                                               30-11 

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Sonder-Order

Im Programm für den Waren-Eingang (Nr. 34) ist vorgesehen,
eine sog. Sonder-Order anzulegen. Wie dieser Name vermuten
lassen soll, berücksichtigt moto-concept auf diesem Wege
Sonderfälle, nämlich Zugänge ohne vorherige Bestellung und
Teile-Rückgaben.

   

«
Waren-Eingang ohne vorherige schriftliche Bestellung

Für Spontankäufe oder kurzfristig persönlich beschaffte
Teile (ohne vorausgehende organisierte Bestellung) ist
nachträglich eine Sonder-Order anzulegen. Das Programm
verfügt ja in diesem Zusammenhang noch nicht über Order-
Positionen, aus denen der zu buchende Wareneingang
hervorginge.

Eine unmittelbare Bestandskorrektur in der betr. Teile-
Karteikarte empfiehlt sich schon deshalb nicht, weil u.a.
der durchschnittliche Einkaufspreis zusätzlich berechnet
werden müßte, die Statistik für den Teile-Bezug des
betr. Lieferanten nicht geführt wird usw.

Andererseits dürfen diese Positionen nicht mehr mit dem
Programm für die Teile-Disposition (Nr. 33) erfasst werden,
weil sie sonst von anderen zur Disposition anstehenden
Teilen nicht sicher geschieden werden könnten.

Die Anforderung einer eigenständigen (Sonder-) Order-Nr.
schafft hier Abhilfe, d.h. unter dieser Sonder-Order
können die i.d.R. wenigen Positionen schnell separat
erfasst werden. Die Dispo-Dienste unter der Funktion
W:Waren-Eingang besorgen dann den weiteren Rest der
Bestandsführung automatisch.

     

 

  

 

                                                               30-12 

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Teile-Rückgaben

Teile-Rückgaben stellen einen Sonderfall dar insofern, als
sie nicht wie die zu bestellenden Teile in einem großen
Dispo-Bestand gesammelt und gepflegt werden (können).
Sie sind vielmehr hiervon wirksam zu trennen. Dies geschieht
dadurch, daß sie bereits unter einer eigenen Order-Nr.
(in einer sog. Sonder-Order) erfasst werden. Wenn Sie also
eine Sonder-Order anlegen, vergibt moto-concept eine eigen-
ständige Order-Nr., erfasst dazu die elementaren Angaben
zum Lieferanten und zur Terminierung, und ermöglicht sodann
das Anlegen von Positionszeilen, die durch diese Order-Nr.
von allen übrigen Bestell-Positionen getrennt gehandhabt
werden können.

Sind alle Rückgabe-Positionen erfasst und mit den richtigen
Verrechnungs-Preisen ausgestattet, so kann für diese Order
statt eines Waren-Eingangs die Bestands-Korrektur für die
Teile-Rückgabe ausgelöst werden (s. Dispo-Dienste).



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